Frankenstärke: BAV unterstützt regionale Verkehrsunternehmen mit 11,2 Millionen

Bern, 25.11.2011 - Das Bundesamt für Verkehr (BAV) überweist bis Mitte Dezember 11,2 Millionen Franken aus dem bundesrätlichen Paket zur Abfederung der Frankenstärke. Das Geld geht an regionale Bahn- und Busunternehmen, Seilbahnen und Schifffahrtsunternehmen, bei denen wegen des starken Frankens weniger Touristen unterwegs sind.

Im Herbst hiess das Parlament ein 870-Millionen-Paket zur Abfederung der Frankenstärke gut. Davon entfallen 18 Millionen Franken auf einen Nachtragskredit für den  regionalen Personenverkehr. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat nun entsprechende Zusatzvereinbarungen mit total 27 Transportunternehmen ausgearbeitet, welche stark von ausländischen Touristen und damit vom Wechselkurs abhängig sind. Auf dieser Basis werden bis Mitte Dezember 11,2 Millionen Franken ausbezahlt. Sollten auf Linien mit Zusatzabgeltungen Gewinne erzielt werden, wird der Bund diese von den Abgeltungen für das Fahrplanjahr 2012 abziehen. Damit wird sichergestellt, dass nur Unternehmen profitieren, welche tatsächlich von der Frankenstärke betroffen sind und diese nicht mit eigenen Massnahmen kompensieren können.

Die restlichen 6,8 Millionen Franken des Zusatzkredits sollen wenn möglich im kommenden Jahr eingesetzt werden, in erster Linie für Unternehmen, welche wegen ihrer Abhängigkeit von ausländischen Wintersportlern von der Frankenstärke betroffen sind. Im Rahmen des ordentlichen Budgets zahlt der Bund pro Jahr für den regionalen Personenverkehr 792 Millionen Franken an 115 Unternehmen aus.

Im Paket gegen die Frankenstärke hat das Parlament auch einen Zusatzkredit von 28,5 Millionen Franken für den kombinierten Güterverkehr durch die Alpen beschlossen. Hier prüft das BAV derzeit die Eingaben der Unternehmen. Ziel ist es, das Geld bis Anfang 2012 den betroffenen Unternehmen zukommen zu lassen.


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Letzte Änderung 20.04.2018

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