Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD)

Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) befasst sich mit den Themen Bürgerrecht, innere Sicherheit, Asyl und Migration. Geleitet wird es seit November 2010 von Simonetta Sommaruga.

Simonetta Sommaruga
EJPD-Vorsteherin Simonetta Sommaruga in ihrem Büro. (Foto: Matthias Luggen)

Bundesrätin Simonetta Sommaruga

Simonetta Sommaruga wurde am 14. Mai 1960 geboren und ist in Sins im Freiamt (AG) aufgewachsen. Sie liess sich nach der Matura am Konservatorium Luzern zur Pianistin ausbilden. Nach Auslandaufenthalten führte sie ihre Konzerttätigkeit und pädagogische Arbeit am Konservatorium Fribourg weiter. Simonetta Sommaruga ist verheiratet.

Ab 1993 war Sommaruga Geschäftsführerin der Stiftung für Konsumentenschutz und darauf von 2000 bis 2010 deren Präsidentin. Sie war zwischen 1997 und 2005 Gemeinderätin in Köniz (Vorsteherin Feuerwehr und Zivilschutz) und von 1999 - 2003 SP-Nationalrätin. 2003 bis 2010 vertrat sie den Kanton Bern im Ständerat.

Wahl in den Bundesrat

Am 22. September 2010 wählte die Vereinigte Bundesversammlung Simonetta Sommaruga in den Bundesrat. Seit dem 1. November 2010 steht sie dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement vor.

Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD)

Das EJPD befasst sich mit gesellschaftspolitischen Themen wie dem Zusammenleben von Menschen verschiedener Nationalität, Asylfragen, der Inneren Sicherheit oder der Bekämpfung von Kriminalität. Das Zivilstandswesen oder Bürgerrechtsfragen gehören ebenso zum Aufgabenkreis des EJPD wie die Aufsicht über das Glücksspiel oder die Erarbeitung von Grundlagen und Mitteln zur internationalen Justiz- und Polizeizusammenarbeit.

Zahlen zum EJPD

Im EJPD arbeiten rund 2900 Voll- und Teilzeitangestellte.

Im Jahr 2015 betrug der Aufwand des EJPD 2,275 Milliarden Franken.

Letzte Änderung 01.06.2016

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