Rascher Baufortschritt der NEAT: Bundesrat erhöht Voranschlagskredit 2008

Bern, 26.11.2008 - Die Arbeiten im Gotthard-Basistunnel kommen rascher voran als erwartet. Aufgrund des guten Baufortschritts hat der Bundesrat den Voranschlagskredit 2008 für die Gotthardachse der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT) um 70 Millionen erhöht. Damit wird ein Liquiditätsengpass vermieden. Mehrkosten entstehen dadurch keine.

Der Baufortschritt in den Teilabschnitten Faido und Erstfeld des Gotthard-Basistunnel ist markant höher als prognostiziert. Die Piorazone konnte in der Oströhre im Herbst 2008 problemlos durchquert werden, die Ausbrucharbeiten kommen rascher voran als vorgesehen. Im Teilabschnitt Erstfeld wurde im April 2008 mit dem Ausbruch begonnen. Bis Ende Oktober wurde bereits ein Vorsprung von rund 3 Monaten auf das Terminprogramm erreicht.

Dies hat zur Folge, dass der für das Jahr 2008 budgetierte Voranschlagskredit für die Begleichung der Unternehmerrechnungen angepasst wird. Der Bundesrat hat gestützt auf seine Kompetenz im FinöV-Fondsreglement eine Erhöhung des Voranschlagskredits von 70 Millionen auf neu 1,216 Milliarden Franken bewilligt.

In einem weiteren Beschluss passte der Bundesrat den Anhang zur Vereinbarung mit der BLS AG über die Betriebsvorbereitung der Lötschberg-Achse an und gab 2,2 Millionen Franken aus den NEAT-Reserven frei. Damit wird der grosse Koordinationsaufwand der BLS zwischen den verschiedenen beteiligten Unternehmen bei der Inbetriebnahme des Lötschberg-Basistunnels gedeckt.

Der Lötschberg-Basistunnel ist am 7. Dezember 2007 in Betrieb gegangen und übertrifft seither alle Erwartungen. Der Passagierzuwachs auf der Strecke liegt bei rund 30 Prozent. Der Basistunnel, durch den maximal 110 Züge fahren können, ist nahezu ausgelastet: an zwei Tagen wurden bereits 109 Züge geführt.


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Letzte Änderung 20.04.2018

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