Aussprache für möglichst effizienten Schienengüterverkehr im Gotthard-Basistunnel

Bern, 17.02.2016 - Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat heute einen runden Tisch mit Vertretern des Schienengüterverkehrs zum Gotthard-Basistunnel (GBT) durchgeführt. Ziel des BAV ist es, bei der Inbetriebnahme des GBT dem Schienengüterverkehr einen möglichst effizienten Betrieb ermöglichen. Am runden Tisch wurden in der Branche bestehende Unsicherheiten und Probleme aufgenommen und das Vorgehen für die Lösungsfindung festgelegt.

Am 1. Juni 2016 wird der GBT feierlich eröffnet, am 11. Dezember 2016 geht der längste Eisenbahntunnel der Welt in den fahrplanmässigen Betrieb. Im Hinblick auf diese Meilensteine der schweizerischen Verkehrspolitik hat das BAV heute in Olten einen runden Tisch mit Vertretern des Schienengüterverkehrs - namentlich mit der Betreiberin SBB-Infrastruktur sowie mit Güterbahnen und Verladern - durchgeführt.

Alle Akteure freuen sich auf die Inbetriebnahme des GBT und sehen dieser erwartungsvoll entgegen. Im Vorfeld bestehen bei einigen Akteuren indes auch einige Unsicherheiten und Probleme wie zum Beispiel bezüglich Vorgaben zum Zugbeeinflussungssystem ETCS, sprachliche Anforderungen an die Lokführer, Trassenverfügbarkeit oder Bremsanforderungen. Diese hat das BAV am runden Tisch aufgenommen, um sie frühzeitig zu klären und auszuräumen. Die Beteiligten haben gemeinsam den Handlungsbedarf identifiziert und fallweise das weitere Vorgehen für die Lösungssuche festgelegt. Dazu werden wenn immer möglich bestehende Gremien und Abläufe genutzt. Damit will das BAV erreichen, dass
der GBT vom Schienengüterverkehr von Beginn weg möglichst gut und wirksam genutzt werden kann. Ob es weitere Treffen zum Schienengüterverkehr im GBT geben wird, soll in den nächsten Monaten je nach Bedarf entschieden werden.


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Letzte Änderung 20.04.2018

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