Neue Spitalfinanzierung: Bundesrat gibt grünes Licht für Wirkungsanalyse

Bern, 25.05.2011 - Um die Auswirkungen der neuen Spitalfinanzierung zu untersuchen, hat der Bundesrat heute die Durchführung einer entsprechenden Wirkungsanalyse gutgeheissen. Von 2012- 2018 sollen sechs wissenschaftliche Studien durchgeführt werden. Nach der Hälfte der Studiendauer sollen der weitere Bedarf und die Umsetzungsmöglichkeiten neu geprüft werden.

Auf Anfang 2012 tritt die neue Spitalfinanzierung in Kraft. Im Gesetz ist vorgesehen, dass das neue Regelwerk und dessen Auswirkungen auf die Spitallandschaft und auch auf die anderen Bereiche wissenschaftlich untersucht werden. Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit hat die Berner Fachhochschule zusammen mit den Universitäten Zürich und Genf eine Machbarkeitsstudie zur Evaluation der Spitalfinanzierung erstellt. Die konzeptuellen Arbeiten begleitete eine Gruppe, in der die wichtigsten Akteure des Gesundheitswesens vertreten waren.

In dem vom Bundesrat verabschiedeten Konzept werden folgende Aspekte untersucht:

  • Einfluss der Revision auf die Kosten, die Organisation und die Finanzierung der  Versorgungssystems;
  • Einfluss der Revision auf die Qualität der stationären Pflege;
  • Einfluss der Revision auf die Spitallandschaft und Sicherstellung der Versorgung;
  • Umgang der Spitäler mit erhöhten Kostendruck aufgrund der vergleichbaren Leistungen;
  • Neuer Risikoausgleich, Vergütung mittels Pauschalen und Risikoselektion.

Bis Ende dieses Jahres werden die konzeptionellen Aspekte vertieft und die eigentliche Evaluation vorbereitet.


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Bundesamt für Gesundheit, Sandra Schneider, Leiterin Abteilung Leistungen, Tel. 031 322 95 05, media@bag.admin.ch


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Letzte Änderung 20.04.2018

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