Bundesrat will Schifffahrt auf den Tessiner Seen attraktiver gestalten

Bern, 29.06.2016 - Der Bundesrat will die Voraussetzungen schaffen, damit die Schifffahrt auf dem Lago di Lugano und dem Lago Maggiore verbessert werden kann. Eine Arbeitsgruppe Schweiz-Italien wird auf Basis einer Ende Mai 2016 unterzeichneten Absichtserklärung neue Ansätze prüfen und konkrete Vorschläge dazu ausarbeiten. Dies hält der Bundesrat in seinem Bericht zu einem parlamentarischen Vorstoss fest.

Mit der Annahme eines Postulats von Giovanni Merlini hat der Nationalrat den Bundesrat beauftragt, verschiedene Fragen zu prüfen, um die Schifffahrt auf dem Lago di Lugano und dem Lago Maggiore attraktiver zu gestalten. Die Schifffahrt auf den beiden Seen ist in einem schweizerisch-italienischen Staatsvertrag von 1992 geregelt. Demnach wird der Linienverkehr auf dem Lago di Lugano durch ein schweizerisches und auf dem Lago Maggiore durch ein italienisches Unternehmen betrieben. Um die Attraktivität der Schifffahrt auf den Tessiner Seen zu steigern, haben Bundesrätin Doris Leuthard und ihr italienischer Amtskollege Graziano Delrio am 31. Mai 2016 eine Absichtserklärung unterzeichnet. Diese bezweckt, neue Ansätze wie zum Beispiel eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die ergänzende Zulassung von privaten Anbietern zu prüfen, um eine Verbesserung des Angebots zu erreichen. Eine Arbeitsgruppe Schweiz-Italien wird Vorschläge dazu erarbeiten.


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Letzte Änderung 20.04.2018

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