Schweizer Filmpreis 2019: Je drei Preise für «Ceux qui travaillent» und «Chris the Swiss»

Bern, 22.03.2019 - An der Verleihung der Schweizer Filmpreise heute Abend, 22. März 2019, wurden der Spielfilm «Ceux qui travaillent» und der Dokumentarfilm «Chris the Swiss» je dreimal ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Bâtiment des Forces Motrices in Genf statt, in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset.

Regisseur und Drehbuchautor Antoine Russbach nahm in den Kategorien «Bester Spielfilm» und «Bestes Drehbuch» Trophäen für seinen von Box Productions sàrl produzierten Film «Ceux qui travaillent» entgegen und Pauline Schneider wurde für ihre Darstellung als Hilde in der Kategorie «Beste Darstellung in einer Nebenrolle» gewürdigt.

Ebenfalls drei Auszeichnungen, darunter die Trophäe für den «Besten Dokumentarfilm», erhielt die Produktion der Dschoint Ventschr Filmproduktion AG «Chris the Swiss» von Anja Kofmel. Überdies holte Marcel Vaid mit seiner Komposition die Trophäe für die «Beste Filmmusik» und Stefan Kälin wurde mit dem Preis für die «Beste Montage» geehrt.

In den Kurzfilm-Kategorien wurde «All Inclusive» von Corina Schwingruber Ilić (Freihändler Filmproduktion GmbH) als «Bester Kurzfilm» ausgezeichnet, «Selfies» von Claudius Gentinetta (Gentinetta Film) erhielt die Trophäe für den «Besten Animationsfilm» und «Les Heures-Encre» von Wendy Pillonel, Absolventin der Zürcher Hochschule der Künste, wurde in der Kategorie «Bester Abschlussfilm» gewürdigt.

Die Preise für den «Besten Darsteller» und die «Beste Darstellerin» gingen an Joel Basman für seine Rolle als Motti in «Wolkenbruch» und an Judith Hofmann für ihre Rolle als Ruth in «Der Unschuldige». Peter Indergand wurde für seine Leistung im Dokumentarfilm «Eldorado» mit der «Besten Kamera» ausgezeichnet. Der Spezialpreis der Akademie wurde der Kostümbildnerin Monika Schmid und der Szenen­bildnerin Su Erdt für das überzeugende historische Design im Spielfilm «Zwingli» überreicht.  

Die Kinofachfrau und Kulturvermittlerin Beki Probst wurde für ihr herausragendes Lebenswerk mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. In seiner Laudatio unterstrich Bundesrat Alain Berset ihre grossen Verdienste um die Förderung von Filmen: «Beki Probst ist eine der grossen Triebkräfte des Films in der Schweiz und eine Kulturvermittlerin von internationalem Format. Sie zeigte die Filme stets in der Originalsprache mit Untertiteln und gab den Kinogängerinnen und Kinogängern die Gelegenheit, Filme aus der ganzen Welt zu entdecken und die Beziehungen zwischen unseren vielfältigen Filmkulturen zu stärken.»

Die nächste Ausgabe des Schweizer Filmpreises findet am Freitag, 27. März 2020 in Zürich statt.

Die Ehrung des einheimischen Filmschaffens wird vom Bundesamt für Kultur BAK mit den Partnern SRG SSR und der Association „Quartz“ Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.

Wahl der Gewinner

Das Eidgenössische Departement des Innern wählt unter den nominierten Filmen die Gewinner basierend auf den Empfehlungen der rund 440 zahlenden Mitglieder der Schweizer Filmakademie aus. Für den Gewinn des Filmpreises werden keine zusätzlichen Geldbeträge ausgerichtet.


Adresse für Rückfragen

Zur Filmpreis-Verleihung 2019:
Daniel Menna, stv. Leiter Kommunikation, Bundesamt für Kultur, Tel. +41 58 469 69 50, daniel.menna@bak.admin.ch

Interview-Anfragen im Rahmen des Schweizer Filmpreises können an Stefanie Christ, +41 76 427 96 96 gerichtet werden.



Herausgeber

Bundesamt für Kultur
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Letzte Änderung 20.04.2018

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