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Veröffentlicht am 6. Dezember 2016

Notfallplanung Asyl: Mögliche Nutzung militärischer Hallen in Brugg

Bern-Wabern, 6.12.2016 - Obwohl die Zahl der Asylgesuche zur Zeit wieder rückläufig ist, müssen sich die Schweizer Behörden auf die Möglichkeit eines erneuten raschen Anstiegs vorbereiten. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) erhöht im Zuge der gemeinsamen Notfallplanung Asyl von Bund, Kantonen, Städte- und Gemeindeverband seine temporäre Unterbringungskapazität. Dabei ist vorgesehen, dass in den Motorfahrzeugdienst-Hallen Ländi in Brugg (AG) bei einem raschen und starken Anstieg der Asylgesuche 275 Asylsuchende untergebracht werden können – bei Bedarf und nach Absprache mit Kanton und Gemeinde bis zu 550. Das SEM hat mit der Stadt Brugg und dem Kanton Aargau eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.