Zum Hauptinhalt springen

Veröffentlicht am 4. August 2009

Genetischer Fingerabdruck von Schädlingen

Wädenswil, 4.8.2009 - Ein Grenzkontrolleur am Flughafen Zürich identifiziert den DNA-Barcode (genetischer Fingerabdruck) eines unbekannten Insekts aus einer Import-Lieferung von Rosen. Danach überprüft er mit Hilfe einer Datenbank, ob es sich um einen Schädling handelt, was zu einer Rückweisung der Rosen führen würde. Die Datenbank zeigt, dass das Insekt harmlos ist und die Rosen somit freigegeben werden können. Dieses Szenario soll in wenigen Jahren Realität sein. Deshalb wurde kürzlich das EU-Forschungsprojekt «QBOL» (Quarantine Organisms Barcode of Life) gestartet – die Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW leitet die Arbeitsgruppe Fadenwürmer.