Aufgabenverzichtsplanung der Verwaltung durch den Bundesrat verabschiedet
Bern, 13.4.2005 - Mit rund 160 Massnahmen sollen in der Bundesverwaltung jährlich und dauerhaft rund 190 Millionen Franken eingespart werden. Die heute vom Bundesrat genehmigte Aufgabenverzichtsplanung (AVP) verpflichtet die Verwaltung, die Organisation zu straffen, Abläufe und Strukturen zu verbessern und auf gewisse Aufgaben der Verwaltung zu verzichten. Die AVP beschleunigt den bereits laufenden Stellenabbau in der Bundesverwaltung. Gemäss den Eingaben der Departemente werden rund 800 Stellen eingespart. Dieser Abbau soll sozialverträglich und möglichst ohne Entlassungen vollzogen werden. Die AVP ist Teil der bundesrätlichen Sanierungsstrategie, deren Pfeiler die Entlastungsprogramme 03 und 04 sowie weitergehende Querschnittsmassnahmen und Systemreformen bilden (siehe separaten Rohstoff).