Humanitäre Aktion 2000: Bundesrat regelt Pendenzen im Asyl- und Ausländerbereich
Bern, 1.3.2000 - Der Bundesrat hat am Mittwoch beschlossen, mehrere Gruppen von Personen aus dem Asyl- und Ausländerbereich vorläufig aufzunehmen, die vor dem 31. Dezember 1992 eingereist sind. Bedingung ist, dass die lange Anwesenheit nicht auf einem missbräuchlichen Verhalten der Betroffenen beruht und dass diese sich in der Schweiz gut integriert haben. Diese Regelung umfasst unter der Bezeichnung "Humanitäre Aktion 2000" potenziell rund 13'000 Personen - in erster Linie srilankische Staatsangehörige -, bei denen die lange Anwesenheit auf die Situation im Heimatstaat oder auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass die schweizerischen Behörden die Behandlung vieler Gesuche zu Gunsten anderer Prioritäten zurückstellen mussten.