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MedienmitteilungVeröffentlicht am 10. Juli 2026

Botschafterin Pälvi Pulli verlässt das Staatssekretariat für Sicherheitspolitik SEPOS

Bern, 10.07.2026 — Die stellvertretende Staatssekretärin für Sicherheitspolitik, Botschafterin Pälvi Pulli, hat den Aufbau des neu gegründeten Staatssekretariates massgeblich geprägt. Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) und Botschafterin Pulli haben sich einvernehmlich auf die Beendigung des Arbeitsverhältnisses verständigt. Sie verlässt ihre Funktion auf der Basis einer gemeinsamen Vereinbarung per Ende Oktober 2026.

Pälvi Pulli wurde per 1. Januar 2024 zur Stellvertreterin des Staatssekretärs für Sicherheitspolitik ernannt. Sie leitet die Abteilung Strategie und Kooperation im SEPOS seit der Gründung des SEPOS. Zuvor war sie seit 2018 Chefin Sicherheitspolitik im Generalsekretariat des VBS. Der Bundesrat ernannte sie 2019 zur Botschafterin.

Sie hat 1998 an der Universität Neuenburg Schweizer Geschichte und Englisch als Hauptfächer und Politikwissenschaften als Nebenfach studiert und mit Licence ès lettres abgeschlossen. Beruflich hat sie von 1999 bis 2008 in verschiedenen Funktionen im Bereich Sicherheitspolitik im Generalsekretariat VBS und im Stab Sicherheitsausschuss des Bundesrates gearbeitet. Danach wechselte sie als Referentin unter anderem für Auslandkontakte, Sicherheitspolitik und fedpol ins Generalsekretariat EJPD, bevor sie im Juli 2016 die Leitung der Abteilung internationale Beziehungen und Stab und die Stellvertretung des Chefs des Direktionsbereich Internationale Polizeikooperation fedpol übernahm. Von 1. April 2018 bis Ende 2023 war sie Chefin Sicherheitspolitik im Generalsekretariat VBS.

Bundesrat Martin Pfister, Chef VBS, dankt Pälvi Pulli für ihren grossen Einsatz und ihre wertvollen Dienste im Departement. Insbesondere hat sie den Aufbau des 2024 gegründeten SEPOS massgeblich geprägt und die internationale Kooperation des VBS mitgestaltet. Unter ihrer Leitung wurden verschiedene Grundlagenberichte erstellt, unter anderem der Sicherheitspolitische Bericht von 2021 und der Zusatzbericht 2022 als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine und zuletzt die Sicherheitspolitische Strategie von 2026.

Pälvi Pulli verlässt das SEPOS Ende Oktober. Während der anschliessenden üblichen viermonatigen Kündigungsfrist wird sie freigestellt gemäss Art. 103a Abs. 1bis Bundespersonalverordnung (BPV). Danach erhält sie eine Abgangsentschädigung im Umfang von acht Monatslöhnen gemäss Art. 78 BPV, mit Rückerstattungspflicht bei der Aufnahme einer selbständigen oder unselbständigen Erwerbstätigkeit.