Bundesrat genehmigt temporäre Erhöhung des Pensums des Verwaltungsratspräsidenten der RUAG MRO
Bern, 28.05.2025 — Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 28. Mai 2025 den Antrag des Verwaltungsrates der RUAG MRO genehmigt, das Pensum von Jürg Rötheli, Verwaltungsratspräsident der RUAG MRO, für ein Jahr von 35 auf 50 Stellenprozente zu erhöhen. Für den Verwaltungsrat ist dies wichtig, um die Massnahmen aus den Erkenntnissen der Untersuchungen zur RUAG MRO umzusetzen und den strategischen Herausforderungen des Unternehmens gerecht zu werden.
Die Ergebnisse der jüngeren Untersuchungen der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) zeigen, dass bei der RUAG MRO in mehreren Bereichen Reformbedarf besteht.
Der Verwaltungsrat und insbesondere der Verwaltungsratspräsident tragen die Verantwortung für die Umsetzung der erforderlichen Massnahmen. Er muss zusammen mit dem CEO der RUAG die organisatorischen, prozeduralen, personellen und kulturellen Änderungen steuern sowie die Massnahmen zur Stärkung der Compliance umsetzen und so stabile Verhältnisse im Unternehmen schaffen.
Neue komplexe Projekte
Hinzu kommt, dass die RUAG MRO weiterhin ihre operativen Tätigkeiten in hoher Qualität erbringen und neue komplexe Projekte erfolgreich ausführen muss, um die Aufträge für die Armee zu erfüllen. Dazu muss die Geschäftsleitung vom Verwaltungsrat von den grundlegenden unternehmensstrategischen Fragestellungen entlastet werden.
Die temporäre Erhöhung des Pensums des Verwaltungsratspräsidenten von 35 auf 50 Prozent sowie die entsprechende Erhöhung der maximalen Gesamtbeträge für die Vergütung des Verwaltungsrates werden vorerst für die Dauer vom 1. Juli 2025 bis 30. Juni 2026 gewährt.
Der Bundesrat hat das VBS beantragt, diesem Antrag des Verwaltungsrates anlässlich der ordentlichen Generalversammlung der RUAG MRO vom 17. Juni 2025 zuzustimmen.