Ukraine: Bundesrat genehmigt zusätzliche Projekte des Schweizer Privatsektors
Bern, 02.10.2026 — Der Bundesrat hat am 2. Oktober 2026 beschlossen, acht Projekte von Schweizer Unternehmen zu Gunsten des Wiederaufbaus in der Ukraine zu finanzieren. Die Projekte wurden im Rahmen eines kompetitiven Auswahlverfahrens bestimmt.
Im Rahmen des Länderprogramms Ukraine finanziert die Schweiz bereits jetzt Projekte von Schweizer Unternehmen, um die Resilienz des kriegsversehrten Landes zu stärken. Am 2. Oktober 2026 hat der Bundesrat acht weitere Projekte in den Bereichen Energie, öffentlicher Verkehr und Wasser mit einer Finanzierung von 135 Millionen Franken genehmigt.
Ziel der Projekte ist es, mit Schweizer Produkten und Fachwissen auf dringende Bedürfnisse der Ukraine einzugehen. Ausserdem sollen die Projekte Arbeitsplätze sichern und schaffen, sowie durch eine Ausbildungskomponente und durch Schweizer Expertise lokale Kompetenzen stärken. Gleichzeitig können Schweizer Unternehmen durch die Projekte ihre bisherigen Tätigkeiten und Partnerschaften in der Ukraine verstärken.
Die Projekte wurden in einem kompetitiven Auswahlprozess bestimmt: Schweizer Unternehmen mit Niederlassung in der Ukraine waren eingeladen, Projektvorschläge mit einem finanziellen Rahmen von 3 bis 30 Millionen Franken einzureichen, die auf ein akutes Unterstützungsbedürfnis der Ukraine reagieren und von den Unternehmen vor Ort umgesetzt werden. Die Projekte wurden basierend auf verschiedenen, von ukrainischer und schweizerischer Seite im Voraus festgelegter Kriterien bewertet – wie Relevanz, Entwicklungswirkung, technische Umsetzbarkeit, Risiko, effizienter Mitteleinsatz oder Swissness. Bei den ausgewählten Projekten müssen die Unternehmen mindestens 10 Prozent der Projektkosten selbst finanzieren. Die definitive Auswahl erfolgte zusammen mit der ukrainischen Regierung gemäss den Bedürfnissen der Ukraine.
Ausgewählt wurden die folgenden acht Projekte, die im Anhang aufgeführt sind.
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