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Prüfung der Steuerung des Immobilienportfolios
Die Schweizer Armee braucht Immobilien, um ihren Auftrag in Ausbildung und Einsatz zu erfüllen. Dazu zählen beispielsweise Kasernen, Militärflugplätze und Waffenplätze. Diese werden im Immobilienportfolio von armasuisse Immobilien (ar Immo) erfasst. Dieses wies Ende 2025 einen Neuwert von 28.4 Milliarden Franken aus. 23,9 Milliarden Franken davon befinden sich im Kernbestand und werden dementsprechend längerfristig genutzt. Die aktuelle geopolitische Lage führt zu einer Neuausrichtung der Armee. Dadurch verändert sich auch ihr Immobilienportfolio. Ursprünglich sah das Stationierungskonzept vor, den Kernbestand auf 20 Milliarden Franken zu senken. 2022 erfolgte jedoch eine Kehrtwende hin zu einem Ausbau auf bis zu 30 Milliarden Franken. Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) prüfte, ob ar Immo ihr Portfolio mit geeigneten Instrumenten steuert und auf Basis adäquater Vorgaben eine wirtschaftliche Projektabwicklung sicherstellt. Die Prüfung zeigte mehrere, teilweise bereits erkannte Handlungsfelder: unklarer Nutzerbedarf, fehlende Strategie, ungenügende Steuerung, aufgestauter Instandsetzungsbedarf und fehlende Standardisierung. Diese führen dazu, dass ar Immo ihre Aufgaben nur eingeschränkt wahrnehmen kann. Deshalb muss der Immobilienrat grundlegende Richtungsentscheide treffen.
Prüfung der Kosten- und Leistungsverrechnung der Business Area C5I
Die RUAG MRO Holding AG (RUAG MRO) ist ein bundesnahes Unternehmen. Sie wartet, repariert und hält Material der Schweizer Armee instand. 2022 startete RUAG MRO das Programm «Command, Control, Cyber, Communications, Computers and Intelligence» (C5I); die Anfänge von C5I gehen bis auf das Jahr 2017 zurück. Seit dem 1. April 2025 unterstützt C5I als eigener Geschäftsbereich die Digitalisierung des Sensor-, Nachrichten-, Führungs- und Wirkungsverbunds der Armee. C5I erzielt 90 Prozent seines Umsatzes mit Leistungen für das Kommando Cyber der Armee. 10 Prozent erwirtschaftet C5I mit Leistungen mit Auftraggebern innerhalb des Bundesumfeldes. C5I hat zum Ziel, den Ausbau der Geschäftstätigkeit selbst zu finanzieren. Vor diesem Hintergrund prüfte die EFK, ob C5I die Kosten und Leistungen nachvollziehbar und gemäss den Vorgaben des Bundes verrechnet. Die Prüfung ergab insgesamt ein positives Bild, allerdings kann die Transparenz bei der Rechnungsstellung erhöht werden.
La Suisse n'a pas vocation à subir le monde, mais à y prendre sa place
Allocution de M. Guy Parmelin, président de la Confédération, Chef du Département fédéral de l’économie, de la formation et de la recherche (DEFR) à l’occasion du 20e anniversaire de Suissenégoce
21,4 Millionen Franken an Marktprämien für unrentable Grosswasserkraftanlagen
Gemäss geltendem Energiegesetz können Betreiber und Eigentümer von Schweizer Grosswas-serkraftwerken eine Marktprämie für ihren produzierten Strom beantragen, den sie am Markt nachweislich unter den Gestehungskosten absetzen mussten. Die Marktprämien 2026 (für das Geschäftsjahr 2025) von total 21,4 Millionen Franken gehen an drei Empfänger. Damit werden die für die Marktprämie zur Verfügung stehenden Mittel (rund 100 Mio. Franken, siehe Kasten) in diesem Jahr nicht vollständig ausgeschöpft.
Dritter Monitoringbericht zur Neuregelung der psychologischen Psychotherapie: Kostenanstieg hat sich verlangsamt
2021 verabschiedete der Bundesrat den Wechsel vom Delegations- zum Anordnungsmodell für die psychologische Psychotherapie, um den Zugang zu psychotherapeutischen Leistungen zu verbessern und eine angemessene Versorgung sicherzustellen. 2022 trat die Änderung in Kraft. Nach einem initial starken Kostenanstieg der psychologischen Psychotherapie zulasten der obligatorischen Krankenversicherung (OKP) hat sich dieses Wachstum seit 2024 verlangsamt. Während das jährliche Kostenwachstum 2023 noch bei 36,4 % lag, beträgt es 2025 noch 7,7 %.
Newsletter 498 (02.11.2026)
BAKOM-Neuigkeiten, die Sie interessieren könnten: Zwischen dem 15.10.2026 und dem 31.10.2026 publizierte Artikel.
Kurslisten (ICTax)
Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat die Kurslisten sowie die Listen Gratisaktien 2024, 2025 und 2026 aktualisiert.
OSZE-Ministerrat in Lugano: Bundesrat Ignazio Cassis informiert über Schwerpunkte und Vorbereitungen
Am 3. und 4. Dezember 2026 findet in Lugano der 33. Ministerrat der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) statt. Erwartet werden Delegationen der 57 Teilnehmerstaaten sowie der 12 Kooperationspartner, um über Fragen der Sicherheit im OSZE-Raum zu beraten. An einer gemeinsamen Pressekonferenz in Bellinzona informierten Bundesrat Ignazio Cassis, amtierender Vorsitzender der OSZE, zusammen mit Vertretern des Bundes, des Kantons Tessin und der Stadt Lugano über den Stand der Vorbereitungsarbeiten und die politischen Schwerpunkte der Konferenz. Davor nahm Ignazio Cassis an einer Veranstaltung mit Studierenden der Università della Svizzera italiana in Lugano teil, die gemeinsam mit der OSZE organisiert wurde.
Die neue biometrische Identitätskarte ist erhältlich
Die neue biometrische Schweizer Identitätskarte ist ab heute, dem 2. November 2026, erhältlich. Sie bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene, entspricht den europäischen Standards und ist eine zukunftsorientierte Lösung für Reisen in die Europäische Union (EU). Schweizer Bürgerinnen und Bürger können weiterhin frei wählen, ob sie eine Identitätskarte mit oder ohne Chip möchten.
Präsentation des 33. OSZE-Ministerrats in Lugano (it)
Bundesrat Ignazio Cassis, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und amtierender OSZE-Vorsitzender, erläutert an einer Pressekonferenz in Bellinzona die Schwerpunkte und Vorbereitungen für den 33. OSZE-Ministerrat, der am 3. und 4. Dezember 2026 in Lugano stattfindet. Es gilt das gesprochene Wort.
«Warum der Dialog wichtig ist – besonders wenn wir unterschiedlicher Meinung sind» (en)
Rede von Bundesrat Ignazio Cassis an der Università della Svizzera italiana (USI) in Lugano. Es gilt das vorgetragene Wort.
Neue Version des Pflichtenhefts für Landwirtinnen und Landwirte
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit hat am 1. November 2026 eine neue Version des Pflichtenhefts für Landwirte veröffentlicht.