Elisabeth Baume-Schneider
Elisabeth Baume-Schneider (SP/JU) ist seit 2023 Bundesrätin. Sie steht seit 2024 dem Eidgenössischen Departement des Innern vor. Vorher leitete sie das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD).
Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider
Elisabeth Baume-Schneider wurde 1963 geboren und wuchs in Les Bois (JU) auf. Nach der Matura studierte sie Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Politikwissenschaften an der Universität Neuenburg.
Sie arbeitete im Bereich Sozialarbeit und leitete die Hochschule für soziale Arbeit und Gesundheit (HETSL) in Lausanne. Sie setzte sich für verschiedene Vereine und Stiftungen ein. Elisabeth Baume-Schneider ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.
Elisabeth Baume-Schneider engagierte sich in verschiedenen Funktionen für die SP im Kanton Jura. Von 1995 bis 2002 war sie Mitglied des kantonalen Parlaments, 2000 präsidierte sie dieses. Nach ihrer Wahl im Jahr 2003 in die Kantonsregierung amtete sie bis 2015 als Bildungs-, Kultur- und Sportdirektorin. 2006, 2008 und 2012 war sie Regierungsratspräsidentin. Ab Ende 2019 vertrat sie den Kanton Jura im Ständerat.
Wahl in den Bundesrat
Die Bundesversammlung hat Elisabeth Baume-Schneider am 7. Dezember 2022 in den Bundesrat gewählt. In 2023 leitete sie das EJPD. Seit Anfang 2024 ist sie Vorsteherin des EDI.
Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI)
Das EDI ist ein vielfältiges Departement. Unter seinem Dach sind so unterschiedliche Bereiche wie die Sozialversicherungen, das Gesundheitswesen, die Statistik oder die Gleichstellung der Geschlechter vereinigt. Dazu kommen die Kultur und das Wetter, also die Meteorologie. Zur Zeit stehen für das EDI insbesondere die Reformen der Altersvorsorge und des Gesundheitswesens im Vordergrund.
Zahlen zum EDI
- 2'809 Vollzeitstellen (2024)
- Im Jahr 2024 betrug der Aufwand des EDI 20,98 Milliarden Franken.
