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Martin Pfister

Martin Pfister (Mitte/ZG) ist seit 2025 Bundesrat. Er steht dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) vor.

Bundesrat Martin Pfister

Martin Pfister wurde 1963 geboren und wuchs in Zug und Allenwinden (ZG) auf. Er absolvierte die Primarlehrerausbildung am Lehrerseminar St. Michael in Zug. Später studierte er Geschichte und Germanistik an der Universität Freiburg und schloss mit dem Lizentiat ab.

Beruflich war Martin Pfister unter anderem als Lehrer und wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Er arbeitete als Berater für Non-Profit-Organisationen und Verbände. In der Armee bekleidete Pfister zuletzt den Rang eines Obersts und war Chef Katastrophenhilfe der Territorialregion 3. Martin Pfister ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder.

Martin Pfister startete seine politische Laufbahn 2003 als Mitglied der Vormundschafts- und Sozialhilfekommission der Gemeinde Baar. 2006 wurde er in den Zuger Kantonsrat gewählt, später wurde er Fraktionschef, dann Präsident der kantonalen CVP (heute «Die Mitte»). Seit 2016 war er Zuger Regierungsrat.

Wahl in den Bundesrat

Die Vereinigte Bundesversammlung hat Martin Pfister am 12. März 2025 in den Bundesrat gewählt. Er leitet seit April 2025 das VBS.

Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS)

Beim VBS denken viele zunächst an die Armee. Das Departement hat aber auch im zivilen Bereich wichtige Aufgaben für die Sicherheit der Schweiz und ihrer Bevölkerung. Zum VBS gehören auch die Bereiche Bevölkerungsschutz, der Nachrichtendienst des Bundes sowie das Bundesamt für Landestopografie swisstopo und armasuisse, das Kompetenzzentrum des Bundes für die Beschaffung komplexer Technologie. Zudem gehört die Förderung von Breiten- und Leistungssport zur breiten Themenvielfalt des VBS.

Zahlen zum VBS

  • 12'279 Vollzeitstellen (2024)
  • Im Jahr 2024 betrug der Aufwand des VBS 6,45 Milliarden Franken.

Homepage VBS