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Präsidialjahr 2026

Bundespräsident 2026 ist der Waadtländer Guy Parmelin. Er wurde am 10.12.2025 in dieses Amt gewählt.

Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) fungiert 2026 als Präsidialdepartement, eine Rolle, die es zuletzt im Präsidialjahr 2021 innehatte.

Vizepräsident des Bundesrates ist 2026 Ignazio Cassis. Er leitet das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

Sein Land zu lieben bedeutet nicht nur, sich über seine Erfolge zu freuen, sondern auch, fähig zu sein, seine Rückschläge zu erklären – wenn es welche gibt – und dennoch das Beste daraus zu machen.
Lassen wir uns nicht spalten. Nutzen wir unsere Vielfalt, um gemeinsam stärker zu sein. Die Zukunft unseres Landes entsteht nicht im Gegeneinander, sondern im Miteinander.
Aus der Rede von Bundesrat Guy Parmelin am 10. Dezember 2025 vor der Vereinigten Bundesversammlung
Rede zur Wahlannahme

Die Reden und Auftritte des Bundespräsidenten sind auf den Seiten des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) aufgeführt.

Präsidialdienst

Seit Anfang 2015 steht dem Präsidialdepartement ein bei der Bundeskanzlei angesiedelter Präsidialdienst zur Verfügung. Etabliert wurde der Präsidialdienst nach einem Parlamentsbeschluss vom 28. September 2012. Rechtliche Grundlage bildet das Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetz (RVOG).

Der Dienst unterstützt das Präsidialdepartement bei den im Präsidialjahr zusätzlich anfallenden Aufgaben. Er bündelt insbesondere seit längerem bestehende Leistungen der Bundeskanzlei (BK) und des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Kernaufgabe des Präsidialdienstes ist die aussenpolitische Beratung der Bundespräsidentin oder des Bundespräsidenten.

Eine solche Beratung gab es schon früher; sie wurde vom Bereich «Präsidiale Angelegenheiten» im Staatssekretariat des EDA wahrgenommen. Noch früher wurde ein Diplomat ins Präsidialdepartement detachiert. Parlament und Regierung erwarten vom Präsidialdienst, dass sich dort Erfahrung, Fachwissen und Kontakte speichern lassen und so ein institutionelles Gedächtnis aufgebaut wird - im Sinne der Kontinuität, aber auch der Effizienz.