Die Schweiz ist Gastgeberin des dritten NATO-Partnerschaftssymposiums im Maison de la Paix in Genf

Bern, 12.07.2022 - Am NATO-Partnerschaftssymposium (Partnership 360 Symposium), das vom 11. bis 13. Juli 2022 stattfindet, treffen sich Mitgliedstaaten und Partner zu offenen Gesprächen über die Zukunft der NATO-Partnerschaftspolitik. 250 politische und militärische Vertreterinnen und Vertreter der NATO-Mitgliedstaaten und deren Partner nehmen am Symposium teil, das zum ersten Mal in einem Partnerland des Bündnisses durchgeführt wird.

Dank ihres langjährigen Engagements für Frieden, Sicherheit und Dialog, ihrer Beteiligung an der Partnerschaft für den Frieden und der Ausstrahlung des internationalen Genf ist die Schweiz das erste Partnerland, das mit der Durchführung eines solchen Symposiums betraut wurde.

Staatsekretärin Livia Leu wird gemeinsam mit dem stellvertretenden Generalsekretär der NATO, Mircea Geoană und dem stellvertretenden Oberkommandierenden des Allied Command Transformation, General Christian Badia, das Symposium eröffnen. Botschafterin Pälvi Pulli, Chefin der Sicherheitspolitik des VBS, sowie Korpskommandant Thomas Süssli, Chef der Schweizer Armee, werden ebenfalls am Symposium teilnehmen.

Das 2018 ins Leben gerufene NATO-Partnerschaftssymposium bringt einmal im Jahr politische und militärische Vertreterinnen und Vertreter der Mitglieds- und Partnerländer des Bündnisses zusammen. Das Symposium soll den Dialog über die Zukunft der NATO-Partnerschaftspolitik fördern. Behandelt werden verschiedene Themen, darunter der politische Dialog, Interoperabilität und Innovation.

Starkes Engagement der Schweiz in der Partnerschaft für den Frieden

Die NATO sorgt für Sicherheit und Stabilität in Europa und an seinen Grenzen. Die Schweiz profitiert also von einer starken NATO. Das Bündnis arbeitet im Rahmen unterschiedlicher Strukturen mit einer ganzen Reihe von internationalen Organisationen und rund 40 Ländern zusammen.

So nimmt die Schweiz seit 1996 an der Partnerschaft für den Frieden (PfP) der NATO teil. Die PfP bietet der Schweiz einen institutionalisierten Rahmen, in dem sie einen sicherheitspolitischen Dialog mit der NATO, ihren Mitgliedstaaten und anderen Partnerländern führen kann, darunter beispielsweise auch die Länder des Mittelmeerraums und des Nahen Ostens. Die PfP ist auch für die Armee von Interesse, denn sie erlaubt es ihr, ihre Kompetenzen bedarfsgerecht zu vertiefen und somit ihre eigene Verteidigungsfähigkeit zu verbessern. Zudem ist die Armee dadurch besser auf friedensunterstützende Operationen oder Hilfsaktionen im Katastrophenfall vorbereitet.

Bereits an früheren Ausgaben des Symposiums hat die Schweiz aufgrund ihres Engagements in der PfP aktiv teilgenommen. Nach einem ersten Symposium in Deutschland 2018 und einer zweiten Ausgabe in Griechenland 2019 ist die Schweiz nun Gastgeberin des dritten Symposiums.

Die NATO hat an ihrem Gipfeltreffen im Juni 2022 in Madrid ihr neues strategisches Konzept verabschiedet. Das Symposium ist somit eine hervorragende erste Gelegenheit, die Zukunft und die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit zwischen den Verbündeten und den Partnerländern zu diskutieren. Ausserdem kann die Schweiz ihren Beitrag zur PfP hervorheben und das internationale Genf fördern. 


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