Absage des House of Switzerland bei den Olympischen Spielen in Tokio

Bern, 29.04.2021 - Angesichts der aktuellen Gesundheitsmassnahmen in Japan und der Bewegungseinschränkungen während der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in Tokio sieht sich das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) gezwungen, auf das House of Switzerland während dieses Grossanlasses zu verzichten.

Der Vorsteher des EDA, Ignazio Cassis, hat den Bundesrat an seiner Sitzung vom 28. April 2021 über seinen Entscheid informiert, während der Olympischen Spiele in Tokio vom 24. Juli bis zum 5. September 2021 kein House of Switzerland zu betreiben. Nach der Verschiebung der Olympischen Spiele von 2020 auf 2021 hatte der Bundesrat beschlossen, das ursprüngliche Projekt 2021 beizubehalten. Derzeit erlauben aber weder die Gesundheitsmassnahmen noch die von der japanischen Regierung und den Organisatoren festgelegten Einschränkungen eine Durchführung des House of Switzerland während dieser Olympischen Spiele.  

Mit diesem Entscheid drei Monate vor der Eröffnung des sportlichen Grossanlasses in Tokio will das EDA die finanziellen Interessen des Bundes und der Partner der Privatwirtschaft bestmöglich wahren. Deren Standpunkt wurde bei der Risikoanalyse, die dem Entscheid vorausging, berücksichtigt. Das vom Bundesrat verabschiedete Budget belief sich auf 4,9 Millionen Franken. Die endgültigen Nettokosten werden bei rund 2,5 Millionen Franken liegen, was einer Kostenreduktion von rund 2,4 Millionen Franken entspricht. Es ist die erste Absage eines House of Switzerland, seit Präsenz Schweiz bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen die Verantwortung dafür übernommen hat.

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