Pierre von Arx wird neuer Chef der OSZE-Mission in Usbekistan

Bern, 20.04.2021 - Die amtierende Vorsitzende der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Schwedens Aussenministerin Ann Linde, hat den Schweizer Pierre von Arx zum neuen Chef der OSZE-Mission in Usbekistan ernannt.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) begrüsst diese Ernennung und ist überzeugt, dass Pierre von Arx aufgrund seiner langjährigen Erfahrung die ideale Person für diese Aufgabe ist. Botschafter von Arx tritt seine neue Funktion per 1. Mai 2021 an.

Pierre von Arx hat im Laufe seiner Karriere viel Erfahrung auf dem Gebiet der Sicherheitspolitik, insbesondere im Zusammenhang mit der OSZE, erworben. Von 2006 bis 2009 war er militärischer Berater bei der Mission der Schweiz bei der OSZE und von 2009 bis 2016 stellvertretender Missionschef. Während des Schweizer OSZE-Vorsitzes 2014 war er Sonderberater des amtierenden Vorsitzes für sicherheitspolitische Fragen. Der Bundesrat ernannte Pierre von Arx 2016 im Hinblick auf seine Funktion als Chef der OSZE-Mission in Kirgisistan, die er bis heute ausübt, zum Botschafter. Er hat ausserdem den Doktortitel in Biochemie und diente in der Schweizer Armee als Oberst im Generalstab.

Das Engagement der Schweiz in der OSZE basiert auf den Grundsätzen ihrer Aussenpolitischen Strategie 2020–2023: Angesichts eines volatilen internationalen Umfelds setzt sich die Schweiz als Brückenbauerin für eine friedliche und sichere Welt ein. Frieden, Rechtsstaatlichkeit und Sicherheit bilden das Fundament für Wohlstand und nachhaltige Entwicklung. Das EDA hatte der OSZE die Kandidatur von Pierre von Arx unterbreitet, damit hochrangige Posten innerhalb der OSZE weiterhin mit Schweizer Fachwissen besetzt sind.

Der Posten des Chefs der OSZE-Mission in Usbekistan – auch Projektkoordinator genannt – wurde durch einen Beschluss des Ständigen Rates der OSZE vom 30. Juni 2006 geschaffen, um die Beziehungen zwischen der OSZE und Usbekistan zu stärken. Der Missionschef unterstützt Usbekistan bei den Anstrengungen des Landes für Sicherheit und Stabilität, fördert die sozioökonomische Entwicklung sowie die Entwicklung der Zivilgesellschaft, trägt zum Umweltschutz bei und hilft der Regierung bei der Wahrnehmung ihrer Verpflichtungen innerhalb der OSZE.


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