Konsumentenstimmung verschlechtert sich leicht

Bern, 04.02.2021 - Die Stimmung der Schweizer Haushalte bleibt im Januar eingetrübt. Gegenüber Oktober haben sich insbesondere ihre Erwartungen etwas verschlechtert. Sämtliche Teilindizes liegen weiterhin deutlich unter dem langfristigen Mittelwert.

Der Index der Konsumentenstimmung liegt im Januar 2021 bei −15 Punkten und verharrt damit deutlich unter seinem langjährigen Mittelwert (−5 Punkte). Im Vergleich zur Umfrage von Oktober (−13 Punkte) hat sich die Stimmung leicht verschlechtert.

Spürbar pessimistischer im Vergleich zur Erhebung von Oktober fielen insbesondere die Erwartungen für die allgemeine Wirtschaftsentwicklung aus. Nach einer leichten Erholung im Oktober (−14 Punkte) sank der entsprechende Teilindex auf −19 Punkte. Dies steht im Einklang mit der fortdauernd negativen Arbeitsmarkteinschätzung der Konsumentinnen und Konsumenten: Auf bereits ausserordentlich hohem Niveau stieg der Index zur erwarteten Entwicklung der Arbeitslosigkeit abermals leicht an (115 Punkte), und die Sicherheit der Arbeitsplätze wird ähnlich schlecht eingeschätzt wie in der vorangegangenen Erhebung (−123 Punkte). Insgesamt deuten diese Ergebnisse auf eine schwache Entwicklung der Konjunktur in naher Zukunft hin.

Angespannt bleibt auch die Budgetsituation der Befragten. Während der Index zur finanziellen Lage in den vergangenen zwölf Monaten etwas anstieg (−12 Punkte), verschlechterten sich die Erwartungen für die eigene finanzielle Lage (−7 Punkte) erneut leicht. Wenig überraschend bleibt daher auch die Neigung zu grösseren Anschaffungen auf einem unterdurchschnittlichen Niveau. Der entsprechende Teilindex liegt bei −20 Punkten. Dies lässt eine schwache Entwicklung der privaten Konsumausgaben erwarten.


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