Bundesrätin Viola Amherd tauscht sich mit Sportakteuren aus

Bern, 28.10.2020 - Wie die Gesellschaft und die Wirtschaft erleben in der Pandemie auch die Akteure im Sportbereich schwierige Zeiten. Bundesrätin Viola Amherd, Chefin VBS, hat deshalb am Mittwoch, 28. Oktober 2020, Vertreter von Swiss Olympic und von Mannschaftssportarten zu einem virtuellen Runden Tisch eingeladen. Das Gespräch diente dem Austausch zwischen den Parteien und der Information über die vom Bundesrat ergriffenen Massnahmen.

Nachdem bereits das erste Halbjahr 2020 von vielen Unsicherheiten und grossen Herausforderungen geprägt war, steht der Schweizer Sport erneut vor grossen Herausforderungen. Bundesrätin Viola Amherd war es deshalb ein grosses Anliegen, sich mit Vertretern von Swiss Olympic und von Mannschaftssportarten über die aktuelle Lage und gesamtschweizerische Lösungen auszutauschen. Sie informierte ausserdem direkt über die Massnahmen, die der Bundesrat gegen die Ausbreitung von Covid-19 ergriffen hat.

Nachhaltige Lösungen für die ganze Schweiz

Die Parteien unterstrichen die Notwendigkeit, Sport- und Bewegungsanlässe beizubehalten, von denen rund 100 000 Arbeitsplätze abhängen. Gleichzeitig betonten alle die Bedeutung, die allgemeinen Anstrengungen zur Eindämmung der Pandemie mitzutragen.

Die Sportministerin und die Vertreter des Sports waren sich einig, dass schweizweit geltende Regelungen und Lösungen zentral sind. Dies gilt sowohl für die Trainings im Amateursport als auch im Profisport sowie für Anlässe und Wettkämpfe. Der Bundesrat hat Massnahmen ergriffen, die in diese Richtung gehen.

Mehrere hundert Millionen Franken zur Abfederung der Auswirkungen der Pandemie

Das virtuelle Treffen bot auch Gelegenheit, über die Erfahrungen der Sportverbände und Ligen mit den Hilfsmassnahmen des Bundes (Hilfspaket für den Breiten- und Leistungssport sowie die Darlehen an die Profiligen) zu diskutieren.

Bundesrätin Amherd äusserte Verständnis für die Lage der Sportakteure, die sich in den letzten Monaten grossen Herausforderungen stellen mussten. Sie erklärte, der Bundesrat sei sich bewusst, dass zahlreiche Bereiche und Sektoren beträchtliche Verluste erlitten haben und strukturell bedroht sind.

Zur Abfederung der Folgen der pandemiebedingten Einschränkungen im Sport haben Bundesrat und Parlament verschiedene Hilfsmassnahmen beschlossen. Das Hilfspaket umfasst insgesamt mehrere hundert Millionen Franken. Im Breitensport stehen für das Jahr 2020 knapp 100 Millionen Franken zur Verfügung. Zum gleichen Zweck hat der Bundesrat im Voranschlag 2021 weitere 100 Millionen Franken eingestellt. Mit dem Covid-19-Gesetz wurde zudem die gesetzliche Grundlage geschaffen, um Klubs im professionellen und semiprofessionellen Mannschaftssport (Fussball, Eishockey, Unihockey, Handball, Volleyball, Basketball) zinslose Darlehen ausrichten zu können. Zum Vollzug dieser Bestimmungen stehen im 2020 175 Millionen Franken zur Verfügung. Weitere 175 Millionen Franken sind im Voranschlag 2021 eingestellt.


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