DEZA unterstützt Bekämpfung des Coronavirus in asiatischen Ländern

Bern, 03.02.2020 - Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit reagiert mit einem finanziellen Beitrag auf einen Hilferuf der Internationalen Rotkreuz- und Halbmond-Bewegung.

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA unterstützt die Bekämpfung des Coronavirus in den betroffenen und gefährdeten asiatischen Ländern, insbesondere Regionen und Gemeinden in China mit einem Beitrag von CHF 600'000. Damit reagiert die DEZA auf einen Hilferuf der Internationalen Rotkreuz- und Halbmond-Bewegung und unterstützt die WHO in China und via ihr regionales Büro für den westlichen Pazifik. Der Betrag wird von den DEZA-Bereichen Globale Zusammenarbeit und Humanitäre Hilfe gesprochen.
 
Zusammenarbeit mit der WHO

Der Bereich Globale Zusammenarbeit erhöht mit dem Betrag sein Engagement mit dem WHO China Country Office und dem WHO Regional Office for the Western Pacific um CHF 300'000. Seit 2019 unterstützt die DEZA China und Anrainerstaaten der Belt and Road Initiative, bei der Stärkung lokaler Kapazitäten zur Prävention und Bewältigung von grösseren Epidemien.

Die bereits zur Verfügung stehenden Mittel von rund CHF 250'000 schliessen die Bereitstellung von Informationen und den Nachweis des Virus, das Führen eines Dashboards für die UNO sowie Studien zu den wirtschaftlichen Auswirkungen in den betroffenen Ländern ein. Der zusätzliche Betrag von CHF 300'000 wird für den Bereitschaftsbedarf der Länder in der Region, einschliesslich Vietnam, Laos und Kambodscha, zur Verfügung gestellt.
 
Unterstützung der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung

Die Humanitäre Hilfe unterstützt die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung mit zusätzlichen CHF 300’000. Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung zählt mit ihren 192 Nationalgesellschaften und über 13 Millionen freiwilligen Helfern weltweit als das grösste und in den Gemeinden verankerte humanitäre Netzwerk. Die Nationalgesellschaft ist vor, während und nach einer Krise oder Katastrophe vor Ort und bringt pragmatische, schnelle Hilfe. Sie spielt mit ihrer kulturellen und sozialen Verbundenheit mit den Menschen eine entscheidende Rolle, um die Verbreitung des Virus zu unterbinden.

Der Hilfsaufruf soll eine breite Kommunikation zu den Risiken des Virus unterstützen, sowie das Engagement und die Bereitschaft von lokalen Rotkreuzgesellschaften stärken. Die IFRC koordiniert dabei eng mit zuständigen nationalen (Gesundheitsministerien) und internationalen Institutionen (wie WHO, UNICEF etc.) sowie mit regionalen Inter-Agency Plattformen, um eine möglichst effiziente internationale Antwort auf die Krise zu unterstützen.


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