Adrian Wüthrich wird neuer Präsident des EHB-Rats

Bern, 20.12.2019 - Der Bundesrat hat am 20. Dezember 2019 Adrian Wüthrich zum neuen Präsidenten des Rates des Eidgenössischen Hochschulinstituts für Berufsbildung (EHB-Rat) gewählt. Er folgt auf Philippe Gnaegi, der das Amt Ende 2019 abgibt.

Adrian Wüthrich verfügt sowohl beruflich wie auch politisch über breite Erfahrung im Bildungsbereich. Er ist im Hauptamt Präsident und Geschäftsführer von Travail.Suisse, einer der vier grossen Dachorganisationen der Arbeitswelt. In dieser Funktion hat er im Steuerungsausschuss für die Berufsbildung 2030 mitgewirkt. Als Nationalrat war er bis Ende der letzten Legislatur Mitglied der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur, und bis Ende dieses Jahres ist er auch Mitglied der Eidgenössischen Kommission für Wirtschaftspolitik. Er gehört ferner dem Beirat der Berner Fachhochschule Wirtschaft an und ist Mitgründer und Verwaltungsratsmitglied eines Familienbetriebs, der Lernende ausbildet. Adrian Wüthrich ist Betriebsökonom sowie Master in Public Management und Politik. Er ist 39-jährig und Vater zweier Kinder. Das EHB-Präsidium übernimmt er am 1. März 2020. Auf den gleichen Termin übernimmt Barbara Fontanellaz die operative Leitung des EHB; sie war am 3. Juli vom Bundesrat zur neuen EHB-Direktorin ernannt worden.

Adrian Wüthrich wird Nachfolger von Philippe Gnaegi, der das EHB-Präsidium Ende 2019, auf Ende der laufenden Amtsperiode, abgibt. Philippe Gnaegi hatte den EHB-Rat seit Mitte 2013 präsidiert. Der Bundesrat dankt ihm für seinen Einsatz zugunsten des EHB und der schweizerischen Berufsbildung.

Das EHB stellt im Auftrag des Bundes schweizweit die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen an Berufsfachschulen und höheren Fachschulen sowie weiteren Berufsbildungsverantwortlichen sicher; es ist zudem aktiv in der Berufsentwicklung sowie der Berufsbildungsforschung. Der EHB-Rat ist das strategische Führungsorgan. Das EHB strebt seine Akkreditierung als pädagogische Hochschule an. Ende November hatte der Bundesrat die Botschaft für eine neue Gesetzesgrundlage ans Parlament verabschiedet.


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Letzte Änderung 20.04.2018

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