Spitzentreffen zur BFI-Botschaft 2021-2024

Bern, 01.04.2019 - Bundesrat Guy Parmelin, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF, hat am 1. April 2019 zu einem Spitzentreffen im Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) eingeladen. Im Zentrum der Diskussionen stand die Ausgestaltung der BFI-Botschaft 2021-2024. Diese Botschaft und die entsprechenden Finanzbeschlüsse wird der Bundesrat den eidgenössischen Räten im ersten Quartal 2020 unterbreiten.

Am BFI-Spitzentreffen wurde eine erste Diskussion über die inhaltliche Ausrichtung der Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2021-2024 geführt. Mit dieser Botschaft wird der Bundesrat den eidgenössischen Räten namentlich Mittel für die Beteiligung des Bundes an den Berufsbildungskosten sowie für Massnahmen zur Förderung der Berufsbildung und Weiterbildung, der Hochschulen und von Forschung und Innovation beantragen. Wie Bundesrat Guy Parmelin ausführte, soll die künftige BFI-Politik am bisherigen Erfolg anknüpfen und sich durch Kontinuität und Wandel zugleich auszeichnen. Vor diesem Hintergrund soll die digitale Transformation als Herausforderung und grosse Chance einen bereichsübergreifenden Schwerpunkt bilden.

Unter den am Spitzentreffen diskutierten Zielen des Bundes im Bereich allgemeine Bildung sowie Berufs- und Weiterbildung figuriert an vorderster Stelle, dass die Bildungsangebote qualitativ hochstehend bleiben. Sie sollen die Menschen im Sinne der lebenslangen Lernfähigkeit für die Zukunft vorbereiten. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Vermittlung von Anwendungskompetenzen im Bereich der digitalen Technologien („Digital Skills“).

Mit den Zielen für den Hochschulbereich möchte der Bund die Wichtigkeit der Exzellenz in Lehre und Forschung und des Wissens- und Technologietransfers betonen. Profilschärfung, Komplementarität und Effizienz im Hochschulraum und die Sorge um gut ausgebildete Nachwuchskräfte für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft figurieren unter den skizzierten Zielen.

Im Bereich Forschung und Innovation sollen die Fördermassnahmen des Bundes auch in der Periode 2021-2024 auf den Wettbewerb der Ideen zielen. Grundlagenforschung, anwendungsorientierte Forschung und wissenschaftsbasierte Innovation auf höchstem Niveau sollen gleichermassen ermöglicht werden. Angestrebt wird eine nachhaltige Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Der Finanzrahmen für die BFI-Botschaft 2021-2024 steht im Kontext der Legislaturplanung und insbesondere der Legislaturfinanzplanung. Voraussichtlich im Juni 2019 bestimmt der Bundesrat die finanziellen Eckwerte auch für den Aufgabenbereich Bildung und Forschung. Übergeordnetes Ziel ist es, eine ausgewogene Gesamtentwicklung des BFI-Systems der Schweiz zu ermöglichen.

An dem von Bundesrat Guy Parmelin einberufenen BFI-Spitzentreffen nahmen die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren, die Schweizerische Hochschulkonferenz, die Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen swissuniversities, der ETH-Rat, der Schweizerische Nationalfonds, die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung Innosuisse, die Akademien der Wissenschaften, der Schweizerische Verband für Weiterbildung und die Sozialpartner (Schweizerischer Arbeitgeberverband, Schweizerischer Gewerbeverband, economiesuisse sowie Schweizerischer Gewerkschaftsbund und Travail.Suisse) teil.


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Letzte Änderung 20.04.2018

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