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Veröffentlicht am 8. Oktober 2018

Die Internationale Energie-Agentur IEA empfiehlt der Schweiz, energiepolitisch am Ball zu bleiben

Bern, 8.10.2018 - Die Schweiz erhält von der Internationalen Energie-Agentur (IEA) gute Noten für ihre Energiepolitik. Sie empfiehlt jedoch, den Umbau des Energiesystems im Einklang mit der Klimapolitik voranzutreiben und den dafür nötigen regulatorischen Rahmen weiterzuentwickeln. Die IEA regt unter anderem an, die Fortführung der Fördermassnahmen für erneuerbaren Strom oder die Gebäudeeffizienz zu prüfen. Weiter begrüsst die IEA die Pläne zur Kopplung der Wasserzinsen an die Strom-Marktpreise und zur vollständigen Öffnung des Strommarkts, um allen Kundengruppen die Wahl ihres Stromversorgers zu ermöglichen und Innovationen anzutreiben. Im Bereich der fossilen Energien empfiehlt die IEA die zeitgerechte Inkraftsetzung des neuen CO2-Gesetzes, um die nationalen Klimaziele bis 2030 erreichen zu können. Der IEA Bericht zur schweizerischen Energiepolitik wird den Medien heute in Bern von Paul Simons, stellvertretender Direktor der IEA, vorgestellt.