Mutationen von Höheren Stabsoffizieren der Armee (Letzte Änderung 09.05.2018)

Bern, 09.05.2018 - Der Bundesrat hat seiner Sitzung vom 9. Mai 2018 folgende Mutationen von Höheren Stabsoffizieren per 1. Juli 2018 beschlossen.

Divisionär Jean-Marc Halter, zurzeit Zugeteilter Höherer Stabsoffizier Chef der Armee,  wird per 1. Juli 2018 Verteidigungsattaché Paris, vorbehältlich der Erteilung des Agréments der Aussenministerien von Frankreich, Belgien und Luxemburg.

Der 59-jährige Jean-Marc Halter hat sein Studium als Sekundarlehrer phil I an der Universität Bern abgeschlossen. Bis 1986 war er bei der Firma Synthes LtD in den USA beschäftigt. 1987 ist Divisionär Halter in das Instruktionskorps der Infanterie eingetreten. Als Einheitsinstruktor und Klassenlehrer war er in den Infanterieschulen Bern, Bière, Chamblon und Liestal tätig. Von 1997 bis 2000 war er Stellvertreter des Kommandanten Führungssimulator I im Taktischen Trainingszentrum in Kriens. Nach einem Studienaufenthalt am Royal Military College of Science in Shrivenham, GB, mit Abschluss Master of Defence Administration, wurde Divisionär Halter 2001 zuerst Kommandant der Infanterieschulen Aarau und anschliessend Kommandant der Territorialinfanterieschulen Colombier. Per 2004 wurde er Unterstabschef Operationen und Stellvertreter Stabschef Einsatzstab Heer und anschliessend Verbindungsoffizier für die Brigaden in der Führungszelle des Kommandanten Heer. 2007 hat Divisionär Halter den Master of Advanced Studies in Security Policy and Crisis Management an der ETH Zürich mit Erfolg abgeschlossen. Per 2007 wurde Divisionär Halter Stabschef und ab 2008 Kommandant Stellvertreter und Chef Einsatz- und Laufbahnsteuerung im Lehrverband Infanterie. Auf den 1. Januar 2009 hat ihn der Bundesrat zum Kommandanten der Infanteriebrigade 4 ernannt unter gleichzeitiger Beförderung zum Brigadier. Per 1. Oktober 2010 wurde er durch den Bundesrat unter gleichzeitiger Beförderung zum Divisionär zum Chef Führungsstab der Armee ernannt und auf den
1. Januar 2018 wurde Divisionär Halter zum Zugeteilten Höheren Stabsoffizier des Chefs der Armee (ZHSO CdA) ernannt.

Divisionär Melchior Stoller, zurzeit Stellvertreter Chef Operationen, wird neuer Militärischer Berater Chef VBS. Er ersetzt Korpskommandant Dominique Andrey, welcher per 30. Juni 2018 – unter Verdankung der geleisteten Dienste – pensioniert wird.

Der 57-jährige Melchior Stoller ist diplomierter Biologielaborant und war in seinem erlernten Beruf im Forschungsinstitut der Wander AG und an der Medizinischen Universitätskinderklinik in Bern tätig. 1986 ist Divisionär Stoller in das Instruktionskorps der Sanitätstruppen eingetreten. Als Einheitsinstruktor und Klassenlehrer wurde Divisionär Stoller in den Sanitätsunteroffiziersschulen, -rekrutenschulen und Offiziersschulen eingesetzt. In diese Zeit fallen auch Auslandeinsätze in Namibia (UNTAG) und in der Westsahara (MINURSO). Ab 1997 war er zuerst Chef Einsatz Lehrpersonal und anschliessend Chef Sektion Ausbildungssteuerung im Bundesamt für Logistiktruppen. In dieser Zeit absolvierte er die Managementfachschule am Betriebspsychologischen Institut (BPIH) in Bern. Ab 1999 war Divisionär Stoller Kommandant der Sanitätsunteroffiziers- und -rekrutenschulen in Losone/Tesserete und anschliessend Kommandant der Spitalunteroffiziers- und -rekrutenschulen in Moudon. Von 2004 bis 2008 war Divisionär Stoller Unterstabchef Logistik (J4) im Führungsstab der Armee. Berufsbegleitend hat er im Jahre 2007 den Executive Master of Business Administration (EMBA) in Public Management an der Berner Fachhochschule abgeschlossen. Auf den 1. Juni 2008 ernannte ihn der Bundesrat zum Kommandanten der Logistikbrigade 1 unter gleichzeitiger Beförderung zum Brigadier und auf den 1. Januar 2011 wurde er vom Bundesrat zum Kommandanten des Lehrverbandes Logistik ernannt. Per 1. Juli 2015 übernahm Divisionär Stoller die Funktion Stellvertreter Kommandant Heer und wurde gleichzeitig zum Divisionär befördert. Auf den 1. Januar 2018 wurde er durch den Bundesrat zum Stellvertreter Chef Operationen ernannt.

Brigadier Rolf Siegenthaler, zurzeit Chef Armeeplanung / Stellvertreter Chef Armeestab, wird per 1. Juli 2018 Stellvertreter Chef Operationen und gleichzeitig zum Divisionär befördert.

Der 55-jährige Rolf Siegenthaler studierte von 1987 bis 1993 an der Universität Lausanne und schloss mit der Licence ès Lettres in den Fächern Germanistik, Anglistik und Politische Wissenschaften ab. 1993 trat Brigadier Siegenthaler in das Instruktionskorps der Genietruppen ein und wurde als Einheitsinstruktor in den Genierekrutenschulen eingesetzt. Von 1998 bis 2001 war er in der Untergruppe Planung des Generalstabes als Planer Genietruppen tätig. Nach einem Studienaufenthalt am NATO Defense College in Rom (Senior Course) wurde er von 2002 bis 2007 im Kommando der Höheren Kaderausbildung der Armee, zuerst als Gruppenchef und anschliessend als Stabschef / Chef Lehrgänge in der Generalstabsschule sowie zuletzt als Kommandant Stellvertreter der Berufsunteroffiziersschule der Armee eingesetzt. 2007 wurde Brigadier Siegenthaler das Kommando der Genieschule 74 und des Waffenplatzes in Bremgarten AG übertragen. Von 2009 bis 2011 hat er berufsbegleitend den Master of Advanced Studies in Security Policy and Crisis Management an der ETH Zürich absolviert und erfolgreich abgeschlossen. 2011 wurde Brigadier Siegenthaler Leiter Steuerung Heer und in dieser Funktion Stabschef des Teilprojektes Armeeorganisation im Rahmen der Weiterentwicklung der Armee. In der Milizfunktion kommandierte Brigadier Siegenthaler das Geniebataillon 6. Auf den 1. Januar 2013 wurde er durch den Bundesrat zum Chef Armeeplanung / Stellvertreter Chef Armeestab unter gleichzeitiger Beförderung zum Brigadier ernannt.

Brigadier Marco Schmidlin, zurzeit Kommandant Führungsunterstützungsbrigade 41, Systeme/Kaderausbildung/Support, wird per 1. Juli 2018 Chef Armeeplanung / Stellvertreter Chef Armeestab.

Der 52-jährige Brigadier Marco Schmidlin hat an der Universität Bern Betriebswirtschaft studiert und 1996 als Lic.rer.pol. abgeschlossen. Nach diesem Abschluss ist er in das Instruktionskorps der Fliegerabwehrtruppen eingetreten. Von 1997 bis 2000 wurde er als Einheitsinstruktor und Klassenlehrer in der Offiziersschule und als Ausbildner der Einheits- und Abteilungskommandanten eingesetzt. Von 2001 bis 2003 war Brigadier Schmidlin als Chef Doktrin und Ausbildung Fliegerabwehr eingesetzt. Nach einem Studienaufenthalt an der Naval Postgraduate School in Monterey (USA) mit Abschluss als „Master of Arts in Security Studies" war er von 2004 bis 2006 als Chef Führung Lehrgänge und Stellvertreter Kommandant/Chef Planung Lehrgänge im Kommando Lehrgang Sichtwetterflab tätig. Von 2007 bis 2009 war er Kommandant Weiterausbildung Höhere Kader/Chef Grundlagen, Planung, Controlling im Lehrverband Flab 33. Von Juni 2009 bis Juni 2015 war er als Chef politische und militärstrategische Geschäfte im Stab Chef der Armee tätig. In der Milizfunktion kommandierte Brigadier Schmidlin die Leichte Flab Lenkwaffen Abteilung 7. Auf den 1. Juli 2015 wurde er durch den Bundesrat als Kommandant Führungsunterstützungsbrigade 41 unter gleichzeitiger Beförderung zum Brigadier ernannt.

Brigadier Germaine J.F. Seewer, zurzeit Chef Personelles der Armee, wird per 1. Juli 2018 Kommandant Führungsunterstützungsbrigade 41, Systeme/Kaderausbildung/ Support.

Die 54-jährige Germaine J.F. Seewer hat an der ETH Zürich Chemie studiert und 1988 als dipl. chem. ETH abgeschlossen. Von 1989 bis 1992 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Nutztierwissenschaften an der ETH Zürich. 1993 hat Brigadier Seewer den Doktortitel (Dr.sc.nat. ETH) erworben. Von 1993 bis 1995 leistete sie einen Einsatz als Post-Doktorandin am National Institute of Animal Science, Research Center Foulum, in Tjele (Dänemark). Von 1995 bis 1998 war Brigadier Seewer als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Eidg. Forschungsanstalt für Nutztiere in Posieux (FR) tätig. Auf den 1. Juli 1998 ist Brigadier Seewer als Fachlehrer in den Armeenachrichtendienst/Generalstab eingetreten und war ab 2001 Sektionschef im Militärischen Nachrichtendienst. In dieser Zeit leistete Sie einen Einsatz als Stabsoffizier bei Swisscoy im Kosovo. 2004 wurde Brigadier Seewer Chef Operationen und Stellvertreter Missionen im Kompetenzzentrum SWISSINT. In diese Zeit fallen auch ihre Einsätze als UN Militärbeobachter bei UNMEE in Äthiopien und Eritrea. Von 2005 bis 2007 hat Brigadier Seewer berufsbegleitend den Executive Master of Public Administration an der Universität Bern erfolgreich absolviert. Am 1. Juli 2007 ist sie in das Instruktionskorps der Luftwaffe übergetreten und von 2008 bis 2010 war sie Kommandant der Führungsunterstützungsschulen 95 der Luftwaffe im Lehrverband Führungsunterstützung 30. 2010 bis 2012 übte Brigadier Seewer die Funktion als Chef Ausbildung Luftwaffe und Stellvertreter des Chefs Luftwaffenstab aus. 2011 folgte ein Studienaufenthalt beim NATO Defense College in Rom. In ihrer Milizfunktion war sie Generalstabsoffizier im Einsatzstab der Luftwaffe und Kommandant der Luftwaffen Richtstrahlabteilung 4. Auf den 1. Januar 2013 wurde Br Seewer durch den Bundesrat unter gleichzeitiger Beförderung zum Brigadier als Chef Personelles der Armee ernannt. 

Oberst i Gst Markus Rihs, zurzeit Chef politische und militärstrategische Geschäfte Verteidigung / Stellvertreter Stabschef CdA, wird per 1. Juli 2018 Chef Personelles der Armee, unter gleichzeitiger Beförderung zum Brigadier.

Die 52-jährige Markus Rihs ist ausgebildeter Technischer Zollbeamter und arbeitete in dieser Funktion bei der Eidg. Zollverwaltung. 1988 nahm er seine Tätigkeit als Berufsoffizier der Artillerie auf. In dieser Funktion absolvierte er die Militärschule 1 und 2 an der ETHZ Zürich und war bis 1994 als Klassenlehrer in der Artillerie Offiziersschule und als Einheitsinstruktor in der Artillerie-Rekrutenschule 31/231 eingesetzt. 1995 wurde Oberst i Gst Rihs zum Stellvertreter Kommandant der Artillerie-Rekrutenschule 31/231 ernannt. Von 1997 bis 2002 war er Chef Ausbildung des Kdo Kampfwertsteigerung Panzerhaubitze und 2003 Kommandant der Technischen Lehrgänge der Artillerie. Er absolvierte 2000 bis 2001 die Field Artillery School in Fort Still, USA. Diesen Verwendungen folgte von 2004 bis 2006 ein Einsatz im Kommando Verbandsaubildung der Artillerie 31 als Chef Verbandsausbildung und Stellvertreter Kommandant. 2007 wurde Oberst i Gst Rihs zum Kommandant der Artillerie-Rekrutenschule 31 ernannt. Von 2009 bis 2011 hat er berufsbegleitend den Master of Advanced Studies in Security Policy and Crisis Management an der ETH Zürich absolviert und erfolgreich abgeschlossen. Ab 2011 bis 2015 war er Chef Einsatz- und Laufbahnsteuerung und Stellvertreter Kommandant Lehrverband Panzer Artillerie. Seit Juni 2015 ist Oberst i Gst Rihs als Chef politische und militärstrategische Geschäfte Verteidigung / Stellvertreter Stabschef CdA, im Stab des Chefs der Armee eingesetzt.


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Letzte Änderung 20.04.2018

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