Syrien: Das EDA ist besorgt über das Wiederaufflammen der Kämpfe in Ost-Ghouta und der Provinz Idlib

Bern, 11.01.2018 - Das EDA ist zutiefst besorgt über die jüngste Zunahme der Kämpfe in Syrien und deren dramatische Folgen für die Zivilbevölkerung. Es ruft alle Konfliktparteien dazu auf, die unverzügliche und ungehinderte humanitäre Versorgung der Notleidenden, einschliesslich in den besetzten und schwierig zu erreichenden Zonen, zu erleichtern.

Das EDA verurteilt in aller Schärfe jeden direkten Angriff auf die Zivilbevölkerung, wie dies in den letzten Wochen in Ost-Ghouta und in der Provinz Idlib der Fall war. Solche Angriffe bilden einen schwerwiegenden Verstoss gegen das humanitäre Völkerrecht, insbesondere das grundlegende Prinzip der Unterscheidung. Das EDA ruft alle Konfliktparteien dazu auf, das humanitäre Völkerrecht einzuhalten, namentlich die bei Feindseligkeiten geltenden Grundsätze der Unterscheidung, der Verhältnismässigkeit und der Vorsichtspflicht. 

Das EDA appelliert an alle Konfliktparteien und Staaten, die einen Einfluss auf diese ausüben, sich uneingeschränkt und konstruktiv an den Friedensgesprächen unter Obhut der Vereinten Nationen in Genf zu beteiligen. Die Einstellung der Feindseligkeiten ist unerlässlich, um eine politische Lösung herbeizuführen und dem Leiden der syrischen Bevölkerung ein Ende zu setzen.


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Letzte Änderung 24.01.2018

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