Bund bewilligt neue Personenunterführung im SBB-Bahnhof Bern und neuen RBS-Tiefbahnhof

Bern, 18.05.2017 - Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat die Baubewilligungen für den Ausbau der Publikumsanlagen im SBB-Bahnhof Bern sowie für den neuen Tiefbahnhof des Regionalverkehrs Bern-Solothurn (RBS) erteilt. Der SBB-Teil umfasst insbesondere den Neubau einer zweiten Personenunterführung und die Erhöhung der Perronkanten gemäss Behindertengleichstellungsgesetz. Der neue viergleisige RBS-Tiefbahnhof kommt unterhalb der südlichen Gleise des bestehenden SBB-Bahnhofs zu liegen.

Der Bahnhof Bern – der zweitgrösste der Schweiz – stösst betrieblich und räumlich an seine Grenzen. Damit er auch in Zukunft seine Funktionen erfüllen und als Drehscheibe dienen kann, muss er ausgebaut werden. Die beiden Plangenehmigungen des BAV erlauben es SBB und RBS, die nötigen Ausbauten vorzunehmen und die Sicherheit und den Komfort für die Bahnreisenden zu erhöhen. Mit den geplanten Perronerhöhungen kann den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes entsprochen werden.

Die beiden Bauvorhaben sind wichtige Bausteine des Gesamtkonzepts „Zukunft Bahnhof Bern“, das die Projektpartner Kanton und Stadt Bern, Bund, SBB, BLS und RBS gemeinsam planen und umsetzen. Die Gesamtkosten für beide Bauvorhaben belaufen sich auf ca. 1 Mia. Franken. Mit der Erteilung der beiden Plangenehmigungen finden die vor knapp zwei Jahren mit der Einreichung der entsprechenden Gesuche gestarteten Verfahren beim BAV ihren Abschluss. Es waren dagegen 41 Einsprachen eingegangen. Betroffene Anwohner und die Stadt Bern verlangten Anpassungen und Änderungen an den Bauvorhaben. In Verhandlungen konnten für fast sämtliche Anliegen einvernehmliche Lösungen gefunden werden. Noch nicht restlos geklärt sind gewisse Fragen im Zusammenhang mit den für das RBS-Projekt erforderlichen Installationsanlagen im Bereich der Laupenstrasse. Darüber wird das BAV später befinden. Gemäss heutigem Stand der Planung werden der neue RBS-Tiefbahnhof und die neue Personenführung im SBB-Bahnhof 2025 fertiggestellt sein.


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Letzte Änderung 20.04.2018

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