Förderprogramm zur Entlastung von pflegenden und betreuenden Angehörigen

Bern, 08.02.2017 - Das Bundesamt für Gesundheit lanciert das Förderprogramm „Weiterentwicklung der Entlastungsangebote für pflegende Angehörige“. Es entstand im Rahmen der Fachkräfteinitiative des Bundesrates und will Wissen beschaffen, das für eine Entlastung der Angehörigen und eine bessere Vereinbarkeit zwischen Erwerbstätigkeit und Pflege eingesetzt werden kann.

Das Förderprogramm „Entlastungsangebote für pflegende Angehörige“ soll die Situation und die Bedürfnisse von pflegenden Angehörigen erforschen und dazu dienen, die Unterstützungs- und Entlastungsangebote weiter zu entwickeln. Damit sollen Bund und Kantone Grundlagen erhalten, um die Massnahmen des Aktonsplans "Angehörigenpflege" umzusetzen. Dies mit dem Ziel, dass sich pflegende Angehörige engangieren können, ohne Einbussen bei ihrer Erwerbstätigkeit zu erleiden. Auch sollen Orientierungshilfen für die Arbeitswelt erarbeitet werden.

Das Förderprogramm richtet sich an Forschende in den Bereichen des Gesundheits- und Sozialwesens. Es läuft von 2017-2020 und gliedert sich in zwei Teile: die Vergabe von Forschungsmandaten und die Dokumentation von Modellen guter Praxis. Erste Forschungsmandate werden heute auf www.simap.ch ausgeschrieben. Interessierte sind aufgerufen, entsprechende Offerten einzureichen. Weiter sind Verantwortliche von möglichen Modellen guter Praxis eingeladen, ihr Interesse an der Dokumentation und Publikation ihres Modells auf pflegende.angehoerige@bag.admin.ch mitzuteilen.


Adresse für Rückfragen

Bundesamt für Gesundheit BAG, Kommunikation, 058 462 95 05, media@bag.admin.ch



Herausgeber

Bundesamt für Gesundheit
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Letzte Änderung 20.04.2018

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