Kompetenzzentrum für humanitäre Verhandlungen eröffnet

Bern, 25.10.2016 - Das Kompetenzzentrum für Humanitäre Verhandlungen ist am 25. Oktober 2016 in Genf unter dem Patronat von Bundesrat Didier Burkhalter eröffnet worden. Die Leiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), des UNO Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR), des Welternährungsprogramms (WFP), der Ärzte ohne Grenzen Schweiz (MSF) und des Zentrums für humanitären Dialog (HD) lancierten das Kompetenzzentrum gemeinsam.

An der Eröffnung des Zentrums in Genf nahmen über 150 humanitäre Praktiker und Expertinnen aus aller Welt teil. Sie tauschten Erfahrungen aus humanitären Verhandlungen aus, die sie heute in bewaffneten Konflikten vor grosse Herausforderungen stellen. Relevante Themen in diesem Zusammenhang sind zum Beispiel der humanitäre Zugang, der Schutz der medizinischen Mission, Verhandlungen mit bewaffneten Gruppen, Gender- und Diversitätsfragen, aber auch der Ausbau von Kapazitäten innerhalb der humanitären Organisationen.

Ziel des Kompetenzzentrums ist es, den Austausch und die Analyse von Erfahrungen und Praktiken in humanitären Verhandlungen zu erleichtern und zu fördern, damit humanitäre Hilfe und Schutz die Betroffenen rasch und ungehindert erreichen. Das Kompetenzzentrum bietet Raum für Dialog zwischen verschiedenen humanitären Organisationen und eine „community of practice“ von erfahrenen humanitären Verhandlungsführerinnen und -führern. Während der ersten fünf Jahre beherbergt das IKRK das Kompetenzzentrum, das die fünf oben genannten strategischen Partner gemeinsam unterstützen.

Das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten EDA fördert und unterstützt das Kompetenzzentrum von Beginn an: „Die Schweiz betrachtet das Kompetenzzentrum als wichtigen Beitrag für die humanitäre Aktion und für das humanitäre Genf, weil es sich einiger der dringendsten humanitären Herausforderungen annimmt“, sagte Bundesrat Didier Burkhalter bei der Eröffnung.


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Letzte Änderung 20.04.2018

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