Bundesrätin Leuthard besuchte 23. Weltenergiekongress 2016

Bern, 13.10.2016 - Bundesrätin Doris Leuthard hat am 23. Weltenergiekongress in Istanbul teilgenommen. Thema des diesjährigen Kongresses ist „Embracing new frontiers“.

Der 23. Weltenergiekongress fand zu einem Zeitpunkt statt, in dem sich die globale Energielandschaft massiv verändert und sich die Energieindustrie in einem herausfordernden Umbruch befindet. Der Kongress, der alle drei Jahre in einem anderen Austragungsland stattfindet, gilt als grösster und einflussreicher Anlass an dem aktuelle energierelevante Themen angesprochen werden. Organisiert wird die Veranstaltung von dem in London ansässigen Weltenergierat, dem rund 3‘000 Mitglieder in über 90 Ländern, Regierungen, private und staatliche Korporationen, Wissenschaftler und Nichtregierungsorganisationen angehören.

Bundesrätin Leuthard hat am Kongress im Rahmen des Ministersegments teilgenommen. Die Vorsteherin des Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hatte eine aktive Sprecherrolle in einer Session zum Thema „Energietransition in einem Jahrzehnt?“. Bundesrätin Leuthard wies dabei insbesondere auf das föderale System der Schweiz hin. Energiepolitik und Energieinfrastruktur können nicht ohne breite öffentliche Zustimmung umgesetzt werden. Das habe den Vorteil, dass nach einer umfassenden Debatte auch kritische Projekte wie Tiefenlager für nukleare Abfälle gut abgestützt seien. Gleichzeitig könne es jedoch zur Folge haben, dass die Realisation von Energieprojekten eine gewisse Zeit in Anspruch nehme.


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