1.8 Milliarden Franken für Bau, Ausbau und Unterhalt der Nationalstrassen

Bern, 14.03.2016 - Der Bund investiert 2016 rund 1,8 Milliarden Franken in das Nationalstrassennetz. 509 Millionen davon fliessen in den Bau von neuen Abschnitten, 1,173 Milliarden werden für den Ausbau und Unterhalt des bestehenden Netzes eingesetzt. 131 Millionen Franken fliessen in Projekte zur Beseitigung von Engpässen. In der Wintersession 2015 hat das Eidgenössische Parlament die notwendigen Kredite beschlossen. Das UVEK hat nun die entsprechenden Bauprogramme für 2016 bewilligt.

Neubauprogramm:

Grundlage für die diesjährigen Bauarbeiten an neuen Strecken ist das 8. langfristige Bauprogramm für die Fertigstellung der Nationalstrassen, welches vom Bundesrat am 22. Februar 2012 beschlossen worden ist. Die Schwerpunkte der Neubautätigkeit liegen in der Weiterführung begonnener Projekte. Dazu gehören unter anderem:

  • A9 im Oberwallis 
  • Transjurane (A16) in den Kantonen Bern und Jura
  • Ost-Ast der Umfahrung Biel (A5)
  • Prättigauerstrasse (A28) im Kanton Graubünden (Tunnel Küblis)

Für Neubauten im Rahmen der Netzvollendung stehen insgesamt 509 Millionen Franken zur Verfügung. Diese Mittel stammen aus dem Infrastrukturfonds. Die grössten Kredite wurden folgenden Kantonen zugeteilt: Wallis 238 Millionen, Bern 162 Millionen, Jura 43 Millionen, Neuenburg 14 Millionen, Graubünden 13 Millionen. Rund 70 Prozent des Kredits für die Netzvollendung fliessen in Projekte in der Romandie und im Wallis.

Die Netzvollendung bleibt auch nach der Neuordnung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung (NFA) eine Verbundaufgabe zwischen Bund und Kantonen: Die Bauherrenaufgabe übernehmen weiterhin die Kantone, dem ASTRA kommt die Oberaufsichtspflicht zu. 

Ausbau- und Unterhaltsprogramm für bestehende Nationalstrassen:

Für Ausbau und Unterhalt der in Betrieb stehenden Nationalstrassen hat das Parlament 1,173 Milliarden Franken bereitgestellt. Diese Gelder stammen aus der Spezialfinanzierung Strassenverkehr.

2016 starten die Hauptarbeiten für die folgenden wichtigen Erhaltungsprojekte:

  • A1 GE: Bernex - Ferney (Tunnelsicherheit)
  • A2 TI: Riviera
  • A9 VD: Vallorbe - Essert-Pittet
  • A9 VD: Flon-Brücken
  • A12 FR: Rastplatz la Joux des Ponts
  • A13 GR: Sicherheitsstollen Tunnel Bärenburg

Auf weiteren Strecken werden 2016 die Hauptarbeiten fortgeführt. Dazu gehören unter anderem:

  • A2 SO/BL: Sanierungstunnel Belchen
  • A2 NW: Acheregg - Beckenried
  • A2 TI: Airolo - Quinto
  • A2 TI: Svincolo di Mendrisio
  • A4 SH: Tunnel Galgenbuck
  • A5 NE: Colombier - Cornaux 
  • A6 BE: Rubigen - Thun
  • A9 VD: Montreux - Roche
  • A13 GR: Umfahrung Roveredo

Umfassende Informationen zu allen grösseren Bauprojekten auf dem Nationalstrassennetz sind im Internet unter www.autobahnschweiz.ch abrufbar.

Programm Engpassbeseitigung

Für Projekte im Rahmen des Programms Engpassbeseitigung stehen 2016 total 131 Millionen Franken zur Verfügung. Diese Gelder werden hauptsächlich in den Sechsspur-Ausbau der Nordumfahrung Zürich (A1) investiert, für den die Hauptarbeiten ausgelöst werden.


Adresse für Rückfragen

Kontakt/Rückfragen: Mediendienst Bundesamt für Strassen, 058 464 14 91



Herausgeber

Bundesamt für Strassen ASTRA
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Letzte Änderung 20.04.2018

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