Zugang zu Wasser, eine Priorität der Schweizer Aussenpolitik

Bern, 11.09.2015 - Bundesrat Didier Burkhalter wird am Montag in Prag am 23. Wirtschafts- und Umweltforum der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) teilnehmen. Eines der Hauptthemen dieser Tagung ist die Versorgung des Planeten mit Wasser. Zum gleichen Zeitpunkt veröffentlicht das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) die Aktionslinien „Wasser und Sicherheit“, welche die diesbezügliche Politik der Schweiz in den kommenden Jahren leiten werden.

Der Zugang zu Wasser ist für die weltweite Sicherheit eine sicherheitspolitische Herausforderung ersten Ranges. Nach Auffassung von Hydrologen – um nur ein Beispiel zu nennen – wird Sanaa, die Hauptstadt Jemens, bis zum Jahr 2025 ihre Wasserressourcen aufgebraucht haben und dürfte damit die erste Hauptstadt der Welt sein, die mit einer solchen Situation konfrontiert ist. Verständlich ist daher, dass Prinz Hassan ben Talal von Jordanien kürzlich erklärte, dass „Wassermangel die wichtigste und wirksamste Massenvernichtungswaffe ist“.   

In seiner Ansprache in Prag wird Bundesrat Didier Burkhalter darauf hinweisen, dass das Thema Wasser einer der strategischen Schwerpunkte unserer Bemühungen um die Förderung des Friedens und der weltweiten Sicherheit ist und dass „Wasser nicht nur Ursache von Konflikten sein, sondern auch eine Chance zur Zusammenarbeit bieten kann“. Die Aktionslinien des EDA zum Thema „Wasser und Sicherheit“ stellen verschiedene Methoden vor, mit denen die Schweiz Wasser als Instrument der Zusammenarbeit einsetzt. 


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