Zivi-Kleider werden nachhaltiger

Thun, 06.08.2015 - Die neuen Kleider aus Baumwolle für zum Zivildienst Zugelassene werden nachhaltiger produziert. Die Beschaffungsbehörde armasuisse hat einen Auftrag zur Beschaffung neuer Zivi-Kleider vergeben. Diese genügen höheren Sozial- und Umweltstandards.

Im Beschaffungsrecht des Bundes ist festgelegt, dass Kriterien der Nachhaltigkeit bei Beschaffungen berücksichtigt werden sollen. Dazu gehört auch, dass bei der Vergabe von entsprechenden Beschaffungsaufträgen auf eine faire und umweltverträgliche Produktion geachtet wird. Bei der Ausschreibung zur Herstellung der neuen Zivi-Kleider wurde auf solche Kriterien Wert gelegt. Den Produktionsauftrag für die neuen Kleider erhielt ein Schweizer Unternehmen.

Sämtliche Baumwollprodukte der Zivi-Bekleidung müssen unter Beachtung des Global Organic Textile Standard (GOTS) produziert werden. Der GOTS definiert umwelttechnische Anforderungen entlang der gesamten textilen Produktionskette und legt soziale Mindeststandards fest. Für die Produkte aus Mischgewebe und die Regenbekleidung gelten wie bis anhin der Öko-Tex 100 Standard sowie die Standards der acht Kernkonventionen der Internationalen Arbeitsorganisation. Das Bekleidungssortiment wird nur geringfügig angepasst. Die neuen Kleider werden im Laufe des kommenden Jahres verfügbar sein und abhängig vom Umfang der noch vorhandenen Restbestände schrittweise eingeführt.


Adresse für Rückfragen

Thomas Brückner, Leiter Kommunikation, Vollzugsstelle für den Zivildienst, Tel. +41 58 468 19 55, +41 79 718 95 26.


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Letzte Änderung 20.04.2018

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