Verhalten bei Hitzewellen

Bern, 02.07.2015 - Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz hat eine Hitzewarnung der Stufe 4 ausgegeben, welche ab heute für die Niederungen der gesamten Schweiz gilt. Es ist und bleibt sehr heiss: Mindestens bis Anfang nächster Woche sind in den Niederungen Höchsttemperaturen zwischen 33 und 37 Grad zu erwarten. Eine vergleichbar starke Hitzewelle gab es das letzte Mal im August 2003.

Hohe Temperaturen können Auswirkungen auf die Gesundheit haben und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Zur Risikogruppe zählen vor allem ältere und (chronisch) kranke Personen sowie Kleinkinder. Sie benötigen nun spezielle Aufmerksamkeit und Betreuung.

Die wichtigsten Empfehlungen, um sich vor der Hitze zu schützen sind:

  • Körperliche Anstrengungen vermeiden
  • Wohnung und Körper möglichst kühl halten
  • Viel trinken (mindestens 1.5 Liter pro Tag); optimal sind Wasser, Tee und mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte
  • Erfrischende, kühle Speisen zu sich nehmen
  • Während und nach sportlichen Betätigungen Salzverlust ausgleichen

Bei Hitzestress können folgende Symptome auftreten:

  • Hohe Körpertemperatur
  • Erhöhter Puls
  • Schwäche/Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Muskelkrämpfe
  • Trockener Mund
  • Verwirrtheit, Schwindel, Bewusstseinsstörungen
  • Übelkeit, Erbrechen, Durchfall

Bei Anzeichen von Symptomen muss gehandelt werden: Die betroffene Person hinlegen und den Körper abkühlen. Falls sie bei Bewusstsein ist, frisches Wasser einflössen.
Wenn diese Massnahmen keine Besserung bringen, muss medizinische Hilfe angefordert werden.

 

 

 

 

 

 

 

                                  


Adresse für Rückfragen

BAG, Medienstelle, Telefon 058 462 95 05



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Letzte Änderung 20.04.2018

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