Öffentlicher Verkehr in der Schweiz auch 2014 sehr sicher

Bern, 21.04.2015 - Im vergangenen Jahr sank die Zahl der Unfälle im öffentlichen Verkehr (öV), und es gab weniger Schwerverletzte. Hingegen erhöhte sich die Zahl der Toten. Das geht aus dem Bericht über die Sicherheit im öV hervor, den das Bundesamt für Verkehr (BAV) heute veröffentlicht hat. Insgesamt bestätigen die Zahlen, dass der öV auch 2014 sehr sicher war. Im europäischen Vergleich gehörte die Schweiz zur Spitzengruppe.

Im vergangenen Jahr erreichte die Zahl der Unfälle im öV mit 230 den tiefsten Stand der letzten fünf Jahre. Die Zahl der Schwerverletzten in der Schweiz sank ebenfalls und erreichte mit 172 den tiefsten Wert seit drei Jahren. Es kamen aber 11 Menschen mehr ums Leben als im Vorjahr - insgesamt 41 Personen. Fünf der Opfer waren Reisende. In den meisten anderen Fällen waren es Personen, die unbefugt Gleisanlagen betraten oder unaufmerksame Passanten und Autofahrer. Insgesamt belegen die Zahlen aus dem Jahr 2014, dass der öffentliche Verkehr im Vergleich zu anderen Verkehrsarten sehr sicher ist und die Schweiz im europäischen Vergleich zur Spitzengruppe gehört.

Das BAV hat im Berichtsjahr mit verschiedenen Massnahmen einen Beitrag zum hohen Sicherheitstand im öV geleistet. Wie aus dem heute publizierten Bericht hervorgeht, kontrollierte das Amt erneut mehr Güterzüge als im Vorjahr. Zudem  führte es erstmals gemeinsam mit der italienischen Sicherheitsaufsichtsbehörde eine Güterzugs-Kontrolle durch. Das BAV begleitete ausserdem eng die Sanierung der Bahnübergänge und erreichte, dass die Bahnen per Ende 2014 für alle noch nicht gesetzeskonformen Bahnübergänge Sanierungsgesuche eingereicht hatten. Weiter prüfte das BAV bei mehreren hundert Bauvorhaben, ob die sicherheitsrelevanten Vorgaben eingehalten wurden. Zudem musste das BAV 21 Lok- und Tramführern den Ausweis entziehen, weil sie die medizinischen und psychologischen Voraussetzungen nicht mehr erfüllten.


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Letzte Änderung 20.04.2018

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