BAV gibt grünes Licht für erste Versuchsfahrten im Lötschberg-Basistunnel

Bern, 07.06.2006 - Die elektrischen Versuchsfahrten im Lötschberg-Basistunnel (LBT) können beginnen. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat mit einer Verfügung Versuchsfahrten bis maximal 120 km/h auf einem rund 10 Kilometer langen Versuchsabschnitt bewilligt.

Die BLS AlpTransit AG (BLS AT) hat als Erstellerin des LBT hat dem BAV als Bewilligungsbehörde das Gesuch um Aufnahme des elektrischen Versuchsbetriebs gestellt. Auf dem Abschnitt vom Bahnhof Visp über die neue Rhonebrücke und 9 Kilometer in der östlichen Tunnelröhre sind Versuchsfahrten mit elektrischen Triebfahrzeugen (Lokomotiven) geplant. Bis im August 2006 soll die Höchstgeschwindigkeit 80 km/h betragen, danach 120 km/h. Es werden in der ersten Phase vorwiegend Versuchsfahrten für die Erprobung der ETCS Level 2 Anlagen durchgeführt.

Das BAV hat dieses Gesuch nach umfangreichen Abklärungen bewilligt. Ab Oktober 2006 sind Versuche mit Geschwindigkeiten über 200 km/h geplant. Schliesslich kann der ganze Tunnel ab Dezember 2006 durchgängig befahren werden. Dafür werden dem BAV weitere Gesuche einzureichen sein. Die Versuchsfahrten dauern bis Juni 2007 und stehen unter der Verantwortung der BLS AT.

Ab Juni 2007 wird die BLS AG Betreiberin des NEAT-Tunnels sein. Geplant ist ab Juni 2007 ein reduzierter kommerzieller Betrieb und ab Fahrplanwechsel im Dezember 2007 der volle kommerzielle Betrieb mit Personen- und Güterzügen durch den LBT.


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Letzte Änderung 20.04.2018

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