Keine gesundheitsgefährdenden radioaktive Werte auf ehemaliger Deponie in Biel

Bern, 26.06.2014 - Die Radioaktivitätsmessungen auf der ehemaligen Deponie Lischenweg in Biel haben keine gesundheitsgefährdenden Werte ergeben. Damit können auf den Flächen des Wohngebietes Gesundheitsrisiken ausgeschlossen werden.

Im Wohngebiet der ehemaligen Deponie wurden an sieben verschiedenen Orten Messungen der Radioaktivität und insbesondere der Konzentrationen von Radium-226 durchgeführt. Dies, nachdem auf dem nicht bewohnten Teil des Gebiets punktuell radioaktive Altlasten aus der Uhrenindustrie gefunden worden waren.

An sechs Stellen entsprechen die Radium-Werte der natürlichen Konzentration im Boden. An einer Stelle wurden leicht erhöhte Werte von Radium künstlicher Herkunft  gemessen. Die resultierende zusätzliche Strahlendosis von 5 bis 9 nanoSievert pro Stunde stellt jedoch kein Risiko für die Gesundheit von Personen dar, die sich dort aufhalten. Der leicht erhöhte Wert beträgt weniger als zehn Prozent der an diesem Ort gemessenen natürlichen radioaktiven Strahlung.

Nach den Messungen des Bodens hat das Bundesamt für Gesundheit noch zusätzlich Messungen des Sickerwassers auf dem Gebiet der ehemaligen Deponie durchgeführt. Die Resultate werden Anfang Juli veröffentlicht.


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Letzte Änderung 20.04.2018

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