Weiterhin sehr hohes Sicherheitsniveau im öffentlichen Verkehr

Bern, 22.04.2014 - Der öffentliche Verkehr (öV) war im Jahr 2013 erneut sehr sicher. Dies geht aus dem Bericht über die Sicherheit im öV hervor, den das Bundesamt für Verkehr (BAV) heute publiziert hat. Bei Unfällen im öV starben im vergangenen Jahr 30 Personen. Grösstenteils handelte es sich um Personen, die aus eigenem Verschulden verunfallten, beispielsweise wegen illegalem Queren von Gleisen oder falschem Verhalten an Bahnübergängen.

Das BAV hat sich im vergangenen Jahr erneut dafür eingesetzt, dass der öffentliche Verkehr (öV) in der Schweiz möglichst sicher bleibt. Wie aus dem heute veröffentlichten Bericht über die Sicherheit im öV hervorgeht, kontrollierte das BAV mehr Güterzüge als je zuvor. Das Amt aktualisierte zahlreiche Vorschriften und prüfte bei über 600 Bauvorhaben risikoorientiert und mit Stichproben, ob die sicherheitsrelevanten Vorgaben eingehalten wurden. Das BAV trieb im Hinblick auf die in der Eisenbahnverordnung vorgegebene Frist von Ende 2014 die Sanierung der nicht verordnungskonformen Bahnübergänge voran. Überdies nahm es defekte Bremskupplungsschläuche unter die Lupe und entzog acht Lok- und Tramführenden den Ausweis. Nebst weiteren Aktivitäten setzte sich das BAV im Berichtsjahr vertieft mit dem Thema Missachtung von Haltesignalen, dem Ausbau der Zugbeeinflussungssysteme sowie dem Abfahrtsprozess auseinander.

Im internationalen Vergleich gehört die Schweiz bezüglich Sicherheitsniveau zur Spitzengruppe. Insgesamt kamen im letzten Jahr in der Schweiz 30 Personen im Zusammenhang mit dem öffentlichen Verkehr ums Leben – sieben weniger als im Jahr davor. Darunter war eine Reisende, welche von einer Sesselbahn abstürzte. Bei den übrigen Opfern handelt es sich vorwiegend um Personen, die unbefugt Gleise querten oder als Strassenverkehrteilnehmer in Konflikt mit dem öV gerieten. Die Unfallzahlen von 2013 bestätigen den langfristigen Trend, wonach der öV in den letzten Jahrzehnten deutlich sicherer geworden und im Vergleich zu anderen Verkehrsarten sehr sicher ist.


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Letzte Änderung 20.04.2018

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