Ausländerstatistik per Ende Dezember 2013

Bern-Wabern, 20.02.2014 - Ende Dezember 2013 lebten gesamthaft 1 886 630 Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz. Das entspricht einer Zunahme von 61 570 Personen (+3,4 %) im Vergleich zum Vorjahr. Die Mehrheit – 1 248 726 Personen (knapp 66 %) – stammen aus den EU-27/EFTA-Staaten. Ihr Bestand stieg im Vergleich zum Vorjahr um +4,5 %. Der Bestand der Drittstaatsangehörigen hat um +1,2 % zugenommen.

Ende Dezember 2013 lebten in der Schweiz lebten 637 904 Personen aus Drittstaaten (Staaten ausserhalb der EU/EFTA) und aus Kroatien. Ein Jahr zuvor waren es 630 420. Demgegenüber betrug der Bestand der Personen aus den EU-27/EFTA-Staaten per Ende Dezember vergangenen Jahres 1 248 726 Personen. Die vorwiegende Mehrheit von ihnen stammt dabei aus den EU-17-Staaten – die sogenannten alten EU-Länder sowie Malta und Zypern – und aus den EFTA-Staaten.

2013 sind gesamthaft 155 401 Ausländerinnen und Ausländer in die Schweiz eingewandert. Dies entspricht einer Zunahme von rund +8 % gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig ist auch die Anzahl Auswanderungen (70 023 Personen) angestiegen, um +6,3 %. Die Wanderungsbilanz beträgt für das Jahr 2013 insgesamt +81 087 Personen (+10,6 % im Vergleich zum Vorjahr).

Der Blick auf die Nationalitäten der Zuwanderer zeigt, dass per Ende 2013 am meisten Personen aus Italien (301 254), Deutschland (293 156), Portugal (253 769), Frankreich (110 190) und dem Kosovo (95 140) in der Schweiz lebten.

Die höchste Zunahme beim Bestand verzeichneten 2013 Staatsangehörige aus dem Kosovo (+15 703). Diese Zunahme ist primär darauf zurückzuführen, dass sich ehemals serbische Staatsangehörige, die bereits in der Schweiz ansässig sind, seit der Unabhängigkeit des Kosovo im Jahr 2008, neu unter der kosovarischen Staatsangehörigkeit eintragen lassen. Es folgen Staatsangehörige Portugals (+15 337), Deutschlands (+7777), Italiens (+6895) und Frankreichs (+6261). Am stärksten rückläufig waren dagegen die Bevölkerungszahlen von Staatsangehörigen aus Serbien (-15 506), Kroatien (-1037), Bosnien-Herzegowina (-683), Türkei (-322) und Sri Lanka (-247).

Weitere Informationen über den neusten Stand der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung in der Schweiz können der beiliegenden Statistik entnommen werden.


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Léa Wertheimer, Bundesamt für Migration, T +41 31 325 93 90



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Letzte Änderung 20.04.2018

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