Dialog Nationale Gesundheitspolitik – ambulante Steuerung und Palliative Care im Zentrum

Bern, 22.08.2013 - Bundesrat Alain Berset und der Vorstand der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und –direktoren (GDK) unter dem Präsidium von Regierungsrat Carlo Conti trafen sich heute in Bern. Anlass war der Dialog Nationale Gesundheitspolitik, die ständige Plattform wo sich Bund und Kantone regelmässig über aktuelle Themen der Gesundheitspolitik austauschen und das gemeinsame Vorgehen koordinieren. Im Zentrum der Gespräche stand die Steuerung im ambulanten Bereich und die Nationale Strategie Palliative Care.

Bund und Kantone sind sich einig, dass bezüglich Steuerung der ambulanten Versorgung mit medizinischen Leistungen Handlungsbedarf besteht. Die temporäre Wiedereinführung der bedarfsabhängigen Zulassung, die auf Juli in Kraft trat, dient als Übergangslösung hin zu einer langfristigen und differenzierten Steuerung der ambulanten Versorgung. Diese Übergangslösung wird in zahlreichen Kantonen - den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend - umgesetzt. Im Rahmen des für Anfang September geplanten runden Tisches sollen alle involvierten Akteure ihre Vorschläge für eine langfristige Lösung präsentieren können. Dieser partizipative Ansatz wurde in der vom Bundesrat verabschiedeten Strategie Gesundheit2020 angestrebt und wird nun entsprechend umgesetzt.

Zudem hat der Dialog Nationale Gesundheitspolitik die Finanzierung von Palliative Care thematisiert. Palliative Care umfasst medizinische Massnahmen, Pflege und Begleitung von Menschen am Lebensende und deren Angehörigen. Bund und Kantone fördern Palliative Care im Rahmen der «Nationalen Strategie Palliative Care 2013-2015».


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Stefan Leutwyler, stv. Zentralsekretär GDK, Tel 079 748 65 30
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Letzte Änderung 20.04.2018

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