Bund und Kantone verabschieden Nationale Strategie gegen Krebs 2014 – 2017

Bern, 03.07.2013 - Die Nationale Strategie gegen Krebs umfasst die Bereiche Vorsorge, Betreuung und Forschung und soll in den Jahren 2014 bis 2017 umgesetzt werden. Der Bund und die Kantone haben sie verabschiedet.

Die demografische Entwicklung lässt für die kommenden Jahre eine weitere Zunahme der Krebserkrankungen in der Schweiz erwarten. Gleichzeitig wird dank der Fortschritte in Diagnostik, Behandlung und Nachsorge von Krebserkrankungen die Lebenserwartung von Krebskranken weiter steigen.

Vor diesem Hintergrund und ausgehend von einer Motion aus dem Ständerat (Motion Altherr 11.3584) beauftragte das Parlament den Bundesrat im Dezember 2011, gemeinsam mit den Kantonen eine Strategie zur Bekämpfung von Krebserkrankungen auszuarbeiten. Der «Dialog Nationale Gesundheitspolitik» von Bund und Kantonen hat in der Folge Oncosuisse, die Dachorganisation von fünf Akteuren im Bereich Krebsbekämpfung, mit dieser Aufgabe betraut.

Die Strategie, die im Mai dieses Jahres vom «Dialog Nationale Gesundheitspolitik» gutgeheissen und nun von allen Gremien akzeptiert wurde, gliedert sich in drei Bereiche: Vorsorge, Betreuung und Forschung. Jedem Bereich werden Handlungsfelder und konkrete Projekte zugeordnet. Diese reichen von der Förderung der schweizweiten Einführung von Brustkrebs-Screening-Programmen über die Definition von Patientenpfaden zur interdisziplinären Betreuung von Krebspatientinnen und Krebspatienten, dem Ausbau von Schulungsprogrammen und Beratungsangeboten für Patientinnen und Patienten bis hin zu Massnahmen zur Förderung der klinischen Krebsforschung. Im Zentrum aller geplanter oder noch umzusetzender Massnahmen sollen stets die Betroffenen und ihre Angehörigen stehen.

Bund, Kantone und beteiligte Organisationen werden im Rahmen ihrer Zuständigkeiten einen Beitrag zur Umsetzung der Nationalen Strategie gegen Krebs 2014 –  2017 leisten. Sei es mit der Weiterführung nationaler oder kantonaler Präventionsprogramme, der Vernetzung der kantonalen Versorgungsstrukturen oder der Erarbeitung des Bundesgesetzes über die Registrierung von Krebserkrankungen.
In einem nächsten Schritt wird nun Oncosuisse eine Struktur zur Koordination der Umsetzung aufbauen, in welche alle beteiligten Organisationen und Institutionen eingebunden werden.

Mit der Erarbeitung und Umsetzung der «Nationalen Strategie gegen Krebs 2014 – 2017» leisten Bund, Kantone und beteiligte Organisationen einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der gesundheitspolitischen Prioritäten des Bundesrates «Gesundheit2020» und dies in den Handlungsfeldern «Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung», «Förderung zeitgemässer Versorgungsangebote» sowie «Qualität der Leistungen».


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Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und –direktoren
GDK, Tel: 031 356 20 20, office@gdk-cds.ch

Dieter Wüthrich, Leiter Kommunikation Krebsliga Schweiz, Tel. 031 389 91 24, dieter.wuethrich@krebsliga.ch



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Letzte Änderung 20.04.2018

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