Untersuchung von Baby-Nahrung zeigt erfreuliche Resultate

Bern, 25.04.2013 - Im letzten Jahr haben Bund und Kantone in einer breit angelegten Untersuchung Baby-Nahrung auf Pestizid-Rückstände und andere Verunreinigungen untersucht. Die aktuellen Ergebnisse – sämtliche 108 Proben waren rechtskonform - zeigen ein deutlich positiveres Bild als in früheren Analysen. Dies lässt darauf schliessen, dass die Produzenten ihre Pflicht zur Selbstkontrolle ernst nehmen und ihre betriebsinternen Kontroll-Systeme effizienter geworden sind. Diese Kontroll-Kampagne steht im Zeichen einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen.

Im Rahmen der nationalen Lebensmittelkontrolle wurden Babynahrung (Altersgruppe 0-12 Monate) und Lebensmittel für Kleinkinder (Altersgruppe 1-3 Jahre) untersucht. 108 Proben wurden auf Pestizid-Rückstände untersucht. Ausgewählte Stichproben wurden zusätzlich auf Spuren von Nitraten, auf Bromid und gentechnisch veränderte Organismen (GVO) getestet. Sämtliche Proben entsprachen den rechtlichen Vorschriften. In 107 Proben lagen die Pestizid-Werte unterhalb der Nachweisgrenze. In einem Fall wurden tolerierbare Spuren von Pestiziden gemessen. Die Resultate dieser Messungen fallen deutlich besser aus als bei früheren Untersuchungen.

Verstärkte Zusammenarbeit zwischen nationalen und kantonalen Behörden
Mit der schweizweiten Kontroll-Kampagne von 2012 bauen die nationalen Behörden (Bundesamt für Gesundheit und  Oberzolldirektion) und die kantonalen Vollzugsbehörden (kantonale Laboratorien) die Zusammenarbeit weiter aus. Mit solchen koordinierten Kontrollen soll gezielt die Sicherheit einzelner Produkte oder Produktgruppen umfassend abgeklärt werden. An der Grenze ist der Zoll für die Stichproben verantwortlich. Innerhalb der Kantone erfolgt die Probenahme durch die kantonalen Kontrollbehörden. Die Analysen werden von kantonalen Vollzugsbehörden durchgeführt. Gesammelt und ausgewertet werden die Daten vom Bundesamt für Gesundheit. Die Erfahrungen aus der Untersuchung der Babynahrung wird in zukünftige nationale Untersuchungskampagnen einfliessen, welche neben der kontinuierlichen Überwachung der Lebensmittelbetriebe und deren Selbstkontrolle eine wichtige Grundlage für den Warenverkehr zwischen der Schweiz und dem Ausland sind.


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Patrick Edder, Kantonschemiker Genf für die Romandie, Tel. 022 546 56 00



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Letzte Änderung 20.04.2018

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