Massnahmen gegen Frankenstärke: BAV hat 21 Millionen für alpenquerenden Kombi-Verkehr ausbezahlt

Bern, 30.01.2012 - Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat gestützt auf das Paket zur Abfederung der Frankenstärke weitere 21 Millionen Franken ausbezahlt. Das Geld geht an die vier Eisenbahnverkehrsunternehmen, welche 2011 im alpenquerenden kombinierten Verkehr tätig waren und dort wegen des schwachen Euro in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind.

Im letzten Herbst hiess das Parlament ein 870-Millionen-Paket zur Abfederung der Frankenstärke gut. Davon entfallen 28,5 Millionen Franken auf einen Nachtragskredit für den alpenquerenden kombinierten Verkehr. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat die betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen eingeladen, entsprechende Gesuche zu stellen und hat gestützt auf deren Offerten Abgeltungsvereinbarungen abgeschlossen. Anfang 2012 kam es nun zu Auszahlungen in der Höhe von insgesamt 21 Millionen Franken an die vier betroffenen Unternehmen BLS Cargo, SBB Cargo International, Crossrail und TX Logistik. Die Höhe der Auszahlungen erfolgte abhängig von der effektiven Anzahl gefahrener Züge sowie den währungsbedingten Ertragseinbussen der Unternehmen.

In der ersten Dezemberhälfte hatte das BAV bereits in anderem Zusammenhang 11,2 Millionen Franken aus dem Paket zur Abfederung der Frankenstärke ausbezahlt. Das Geld ging an Bahn- und Busunternehmen, Seilbahnen und Schifffahrtsgesellschaften, welche im subventionierten regionalen Personenverkehr tätig sind und dort wegen der Euroschwäche weniger Touristen unter ihren Passagieren zählen.


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Letzte Änderung 20.04.2018

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