Messungen von Radioaktivität im Gelände (Letzte Änderung 14.09.2011)

Bern, 14.09.2011 - Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) führt in Zusammenarbeit mit dem Eidg. Nuklearsicherheitsinspektorat und dem Labor Spiez in der Umgebung von Davos eine Übung zur Messung der Radioaktivität im Gelände durch. An der zweitägigen Übung nehmen 25 Teams aus acht europäischen Ländern teil.

Das BAG trägt die Verantwortung für die Überwachung der Umweltradioaktivität in der Schweiz. Dabei wird die Radioaktivität in verschiedenen Umweltbereichen überwacht: in der Luft, im Niederschlag, im Boden, in Gräsern, aber auch im Grund- oder Trinkwasser.

Um sicherzustellen, dass bei einem Unfall die Messungen auch über die Landesgrenzen hinaus abgestimmt sind, werden in regelmässigen Abständen internationale Messübungen durchgeführt, sogenannte Ringversuche zur in-situ Spektrometrie. Dieses Jahr organisiert die Schweiz die Durchführung der Vergleichsmessung.

Am 20. und 21. September werden rund 100 Fachleute aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Ungarn, Tschechien, Slowakei und Slowenien vor Ort die vorhandenen Radioisotope (Gammastrahlen) messen und anschliessend auswerten. Die Landschaft Davos wurde ausgewählt, weil die natürliche Radioaktivität im Gebirge höher ist als im Flachland.

Für interessierte Medienschaffende besteht am Dienstag, 20.9.2011, 14.00 Uhr die Möglichkeit, einen Augenschein vor Ort zu nehmen.


Adresse für Rückfragen

BAG, Sybille Estier, Abteilung Strahlenschutz, Telefon 031 322 95 05 oder media@bag.admin.ch


Herausgeber

Bundesamt für Gesundheit
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Letzte Änderung 20.04.2018

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