Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey tritt Ende 2011 nicht zur Wiederwahl an

Bern, 07.09.2011 - Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey, Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten EDA, hat entschieden, sich am 14. Dezember 2011 nicht zur Wiederwahl zu präsentieren.

Wie sie in einem Schreiben an Nationalratspräsident Jean-René Germanier mitteilt, wird die EDA-Vorsteherin ihre Funktion als Bundesrätin am 31. Dezember 2011 beenden. Ihre Kolleginnen und Kollegen im Bundesrat sowie die Bundeskanzlerin hat Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey an der heutigen Sitzung über ihren Entscheid informiert. 

Sie habe sich während zwei Legislaturperioden mit voller Kraft in der Landesregierung für das Wohl der Eidgenossenschaft eingesetzt, erklärte die EDA-Vorsteherin heute gegenüber den Medien. Die Gestaltung der Beziehungen zur Europäischen Union, die Entwicklung strategischer Partnerschaften ausserhalb Europas, der Ausbau der multilateralen Beziehungen und die Positionierung der Schweiz als weltweit geschätzte Vermittlerin bezeichnete Micheline Calmy-Rey als Prioritäten ihres Wirkens an der Spitze des EDA. Die Schweiz wird ihre Interessen künftig noch mehr nach aussen hin verteidigen müssen, wie die EDA-Vorsteherin weiter festhielt. Dies sei nur mit einer aktiven und verstärkten Präsenz auf internationaler Ebene möglich. 

In den vier Monaten bis zum Jahresende wird Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey den Bundesrat weiterhin mit ganzer Aufmerksamkeit und vollem Einsatz führen. Sie legt besonderen Wert darauf, dass die Regierung erfolgreich und in einem Klima von Konkordanz und Kollegialität weiterarbeitet. 

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Letzte Änderung 20.04.2018

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