Bundesrat erhöht NEAT-Verpflichtungskredite – unveränderte Gesamtkosten

Bern, 17.08.2011 - Der Bundesrat hat die NEAT-Verpflichtungskredite um rund 1,5 Milliarden Franken erhöht. Damit wird ein Teil der aufgelaufenen Teuerung und der Mehrwertsteuer für die Achsen Gotthard und Lötschberg sowie für Streckenausbauten auf der Lötschberg-Achse abgegolten. Die Endkosten der NEAT bleiben unverändert.

Mit der Erhöhung der Verpflichtungskredite werden Teuerung und Mehrwertsteuer finanzierungsseitig abgedeckt. An den realen Baukosten und den bisher kommunizierten Gesamtkosten ändert sich nichts: Insgesamt wird die NEAT rund 18,7 Milliarden Franken (Preisstand 1998 exklusive Teuerung, Bauzinsen und Mehrwertsteuer) kosten und damit den vom Parlament bewilligten Gesamtkredit von 19,1 Milliarden nicht vollständig ausschöpfen. Berücksichtigt man Teuerung, Bauzinsen und Mehrwertsteuer, belaufen sich die NEAT-Gesamtkosten unverändert auf rund 24 Milliarden Franken. Die vom Bundesrat beschlossenen Krediterhöhungen werden durch den FinöV-Fonds finanziert.

Der Bundesrat erhöhte den Verpflichtungskredit für die Achse Gotthard um total 1‘373 Millionen und für die Achse Lötschberg um 84 Millionen Franken. Der Verpflichtungskredit „Streckenausbauten übriges Netz, Achse Lötschberg“  wird um 32 Millionen Franken erhöht, namentlich für Streckenausbauten zwischen Bern und Thun sowie zwischen St. German und Brig. Der Bundesrat bewirtschaftet den NEAT-Gesamtkredit im Rahmen der Aufsicht über das NEAT-Projekt.


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Letzte Änderung 20.04.2018

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