Bundesrätin Doris Leuthard hat sich heute in Lustenau mit der österreichischen Amtskollegin Doris Bures getroffen

Bern, 24.03.2011 - Bundesrätin Doris Leuthard hat heute Donnerstag an den Feierlichkeiten zum Spatenstich für den Ausbau der Bahnstrecke St.Margrethen-Lauterach teilgenommen und sich dabei mit der österreichischen Verkehrsministerin Doris Bures getroffen. Die Schweiz beteiligt sich mit rund 20 Millionen Franken am Neubau der Rheinbrücke zwischen St. Margrethen (CH) und Lustenau (A). Die Ausbauten in Österreich tragen dazu bei, dass der EC Zürich-München zweistündlich fahren und schneller verkehren kann.

Der Festakt zum Spatenstich für den Ausbau der Bahnstrecke St.Margrethen-Lauterach gab Bundesrätin Doris Leuthard die Gelegenheit, sich mit Doris Bures, der österreichischen Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie auszutauschen. Dabei wurden verschiedene grenzüberschreitende Themen angesprochen.

Die Bauarbeiten an der Rheinbrücke dauern voraussichtlich bis Mitte 2013. Der Neubau verhindert, dass die Brücke bei Hochwassser zu einem Hindernis werden kann und zur Überschwemmung der Rheinebene führt, wodurch grosse Schäden angerichtet und der Bahnverkehr unterbrochen würden. Grundsätzlich werden die Streckenausbauten von Österreich bezahlt. Aus eisenbahnbetrieblichen Gründen beteiligt sich die Schweiz jedoch am Neubau der Rheinbrücke mit einem zinslosen, bedingt rückzahlbaren Darlehen von 20 Millionen Franken. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) betreiben  die Infrastruktur der Schweizer Strecke von der Grenze bis zur Einfahrweiche St. Margrethen (SG).

Die Bahnstrecke St.Margrethen-Bregenz ist Teil der HGV-Strecke Zürich-München. Neben dem Neubau der Rheinbrücke und den Streckenausbauten werden auch die Bahnhöfe bis Lauterach  modernisiert und angepasst. Die Verbesserungsmassnahmen in Österreich werden dazu beitragen, dass der EC Zürich-München zweistündlich fahren und schneller verkehren kann.

Im Rahmen der Verbesserung der HGV-Anschlüsse werden zur Zeit zwischen Zürich-Winterthur und St. Gallen-St. Margrethen diverse Strecken für das verbesserte Angebot im Fernverkehr ausgebaut. Auch auf deutscher Seite sind für den beschleunigten Eurocity-Verkehr Zürich-München Ausbauten notwendig. Das wichtigste Vorhaben, die durchgehende Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke nach München, soll zusammen mit der Anpassung für das Fahren mit Neigezügen bis Ende 2016 realisiert sein. Für die Strecke Zürich-München ist eine künftige Fahrzeit von 3 Stunden 15 Minuten vorgesehen, eine Stunde weniger als heute.


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Letzte Änderung 20.04.2018

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